Wetter MV 2017 : Zu warm, zu nass, zu wenig Sonne

23-94316869.JPG

MV verliert seinen Spitzenplatz in Sachen Sonnenstunden.

von
29. Dezember 2017, 20:45 Uhr

Zu warm, zu nass, zu wenig Sonne - das ist die Wetterbilanz 2017 für Mecklenburg-Vorpommern. Mit etwa 1530 Sonnenstunden verlor das Bundesland seinen einstigen Spitzenplatz und fiel weit hinter südlichere Bundesländer zurück, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in Offenbach berichtete. In den Vorjahren schien die Sonne im Nordosten im Schnitt 1648 Stunden. Als Durchschnittstemperatur notierte der Deutsche Wetterdienst im zu Ende gehenden Jahr 9,5 Grad Celsius, im vieljährigen Mittel (1961 bis 1990) waren es nur 8,2 Grad.

Niederschlag gab es überreichlich: Statt der durchschnittlichen 595 Liter fielen gut 775 Liter Niederschlag je Quadratmeter - das waren 130 Prozent. Dazu kam noch der Sturm. Bei Orkan „Herwart“ kamen am 29. Oktober zwei Menschen ums Leben.

Deutschlandweit zählte 2017 laut DWD zu den acht wärmsten Jahren seit Beginn der regelmäßigen Messungen 1881. Im Schnitt lag die Temperatur mit 9,6 Grad Celsius um 1,4 Grad über dem langjährigen und international gültigen Vergleichswert. Insgesamt sei das Jahr geprägt gewesen von Unbeständigkeit und Wetterextremen wie den Orkanen „Xavier“ und „Herwart“ sowie einer plötzlichen Rückkehr des Frostes im April. Ausgewertet wurden Daten von rund 2000 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen