Zu Gast bei den Robben

Biologin Nele Gläser arbeitet im Ostsee-Wasser mit einem von insgesamt  neun Seehunden. Foto: Georg Scharnweber
Biologin Nele Gläser arbeitet im Ostsee-Wasser mit einem von insgesamt neun Seehunden. Foto: Georg Scharnweber

Besucher können den Robben im Forschungszentrum während der Adventszeit beim Schwimmen zusehen. Wissenschaftler erklären bei mehreren Führungen ihre Arbeit mit den Meeressäugern im Yachthafen Hohe Düne.

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12. Dezember 2008, 08:02 Uhr

Hohe Düne | Noch sind die Arbeiten auf dem Flussschiff, das nach Abschluss der handwerklichen Maßnahmen den baulichen Mittelpunkt des Robbenforschungszentrums bilden soll, nicht beendet. "Aber es geht Stück für Stück voran", sagt Nele Gläser, die sich noch gut an die Ankunft der neun Robben am 1. Juni im Yachthafen Hohe Düne erinnern kann. Nach der nächtlichen Tour, die vom Kölner Zoo an die Warnowmündung führte, sind die Meeressäuger zu ihr in die Fluten der Ostsee gesprungen, wo sie sich seither rundum wohl fühlen. Sogar einen außergewöhnlich großen Appetit haben sie entwickelt.

Vor allem in den Sommermonaten hatten sich zahlreiche Interessenten in der Anlage umgeschaut und den Wissenschaftlern viele Fragen gestellt. Dazu Gelegenheit haben Robben-Freunde auch in den nächsten Tagen. "Wir öffnen unser Zentrum von Freitag, 19. Dezember, bis Dienstag, 23. Dezember, jeden Tag um 11 und um 14 Uhr. Sogar am Heiligabend sind uns Gäste vor der Bescherung um 11 Uhr willkommen", sagt Diplom-Biologin Nele Gläser. Sie und ihre Kollegen, die das Forscherteam um Prof. Guido Dehnhardt bilden, werden über ihre Arbeit berichten und das Robbenforschungszentrum (Marine Science Center) der Universität Rostock vorstellen. Hier beschäftigen sich Biologen, Physiker, Psychologen und Veterinäre mit den Orientierungsmechanismen mariner Säugetiere. "Natürlich können uns die Besucher auch bei der Arbeit mit den Robben beobachten und uns Fragen stellen", sagt die junge Wissenschaftlerin. Sie bittet alle Interessenten, sich wetterfest zu kleiden, denn die Expertin erklärt den Besuchern unter freiem Himmel die Anlage.

Karten werden kurz vor Beginn direkt an der Forschungsstation an der Ostmole verkauft.

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