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Phillip Amthor (CDU) : Ziel: „Wiederwahl 2021“

vom
Aus der Onlineredaktion

Mit Phillip Amthor (CDU), dem zweitjüngsten Abgeordneten des neuen Bundestages, sprach Tobias Schmidt.

Herr Amthor, mit 24 Jahren sind Sie gestern als zweitjüngster Abgeordneter in die neue Legislatur gestartet. Wie haben Sie die konstituierende Sitzung erlebt?
Amthor: Das ist für mich ein ganz besonderer und emotionaler Moment gewesen. Es war meine Premiere im Plenarsaal, meine erste Abstimmung, mit der Wolfgang Schäuble zum Bundestagspräsidenten gewählt worden ist. Es macht mich nach dem harten Wahlkampf stolz, dass ich meine Heimatregion nun hier in Berlin vertreten kann. Der Höhepunkt war die Rede von Herrn Schäuble. Die Opposition hat sich kleingeistig gezeigt und versucht, sich selbst zu profilieren und die Chance vertan, die Konstituierung als das gemeinsame Hochamt der Demokratie zu würdigen.

Wie sollten die etablierten Parteien im Bundestag mit der Alternative für Deutschland umgehen?
Wir müssen mit der AfD-Fraktion umgehen wie mit jeder anderen Fraktion auch, sollten ihr keine Sonderbehandlung zuteil werden lassen, mit der sie sich als Opfer inszenieren kann. Wir müssen uns fragen, was wir anders und besser machen können. Die Aufarbeitung des schlechten Wahlergebnisses und der Abwanderung vieler Unionswähler zur AfD steht noch bevor.

Was sind Ihre Ziele?
Mein Ziel ist die Wiederwahl 2021. Dafür werde ich mich in der Fraktion etablieren müssen. Jetzt kommt die Zeit der harten Sacharbeit, mein Schwerpunkt wird die innere Sicherheit sein. Dabei gibt es viele Baustellen für Mecklenburg-Vorpommern, so müssen wir die Bundespolizei in der Grenzregion zu Polen verstärken. Auch die Umsetzung der Digitalisierung, der Breitbandausbau sind dringende Aufgaben für die Region. Für mich ist klar: Trotz der vielen Termine in Berlin wird mein Lebensmittelpunkt in Vorpommern bleiben.
 

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