Zerstückelte Frauenleiche: Ermittler hoffen auf Hotline

Ein Leichenwagen verlässt am 01.01.2012 den Leichen-Fundort am Ufer des Tollensesee bei Neubrandenburg. Foto: Susan Ebel dpa
Ein Leichenwagen verlässt am 01.01.2012 den Leichen-Fundort am Ufer des Tollensesee bei Neubrandenburg. Foto: Susan Ebel dpa

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30. Januar 2012, 08:12 Uhr

Neubrandenburg | Die Polizei rätselt im Fall der zerstückelten Frauenleiche vom Tollensesee noch immer, wer der anonyme Anrufer war. "Wir haben etwa 30 Hinweise zu der Stimme oder den genannten Personen bekommen", sagte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler gestern.

Da der Durchbruch aber noch fehle, setze man große Hoffnungen auf eine Telefonhotline (0800/7705 577), auf der seit gestern die Anrufe angehört werden können, die seit Freitag auch auf der Internet-Seite unserer Zeitung veröffenlicht wurden. "Wir hoffen, dass jemand die Stimme erkennt und dieser Mann etwas über den Fall weiß", sagte Zeisler. Vor vier Wochen am Neujahrstag hatten Passanten Teile der Frauenleiche in dem See bei Neubrandenburg entdeckt. Bisher ist die Leiche noch nicht vollständig geborgen, und es ist weder die Identität der Frau noch die Todesursache bekannt. Ein Abgleich von Fingerabdrücken und eine DNA-Analyse brachten bundesweit kein Ergebnis. In Deutschland habe auch ein Vergleich mit bundesweiten Vermisstenfällen bisher kein Ergebnis gebracht, sagte Zeisler. "In Polen werden aber noch Frauen überprüft, die mit den Namen in Verbindung gebracht werden könnten." Zeisler betonte aber auch die Möglichkeit, dass jemand die Polizei täuschen wollte.

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