Grundstücksvermessung in Klein Labenz : Zaun mitten in der Zufahrt zur Bungalowsiedlung

<fettakgl>Zaun mitten im Weg:</fettakgl> In Klein Labenz führt ein öffentlicher Weg über ein Privatgelände. Gestern  berieten Sven Breitrück aus dem Bauamt, Bürgermeister Michael Ankermann, Christine Schrein vom Ordnungsamt und Armin Freudenhammer vom Bauhof (v. l.) über die Verlegung der Straße. Foto: Michael Beitien
Zaun mitten im Weg: In Klein Labenz führt ein öffentlicher Weg über ein Privatgelände. Gestern berieten Sven Breitrück aus dem Bauamt, Bürgermeister Michael Ankermann, Christine Schrein vom Ordnungsamt und Armin Freudenhammer vom Bauhof (v. l.) über die Verlegung der Straße. Foto: Michael Beitien

Hier geht die Grundstücksgrenze entlang! Das markiert ein Zaun teils mitten durch den Zufahrtsweg zu einer Bungalowsiedlung am Labenzer See. Die neuen Eigentümer haben ihr Territorium nach der Vermessung eindeutig markiert.

svz.de von
19. Juli 2012, 11:26 Uhr

Klein Labenz | Hier geht die Grundstücksgrenze entlang! Das markiert ein Zaun teils mitten durch den Zufahrtsweg zu einer Bungalowsiedlung am Labenzer See. Die neuen Eigentümer, die das frühere Kopa-Betriebsgelände in Klein Labenz zum Ferienpark entwickeln wollen (SVZ berichtete), haben ihr Territorium nach der Vermessung eindeutig markiert.

Die Folge: Statt auf dem alten Weg müssen Autofahrer Richtung Bungalows am See jetzt mit zwei Rädern über Rasenflächen fahren. Und sie sind dabei offenbar noch gut bedient. Denn dort, wo die Fahrzeuge überhaupt nicht ausweichen könnten, ist der Zaun zum neuen Feriendorf bisher so gesetzt, dass der Weg noch befahrbar ist.

Das Problem muss gelöst werden. Aus diesem Grund hatte Warins Bürgermeister Michael Ankermann gestern früh zum Ortstermin eingeladen. Mit dabei waren Bauamtsmitarbeiter Sven Breitrück, Christine Schrein vom Ordnungsamt und der Verantwortliche für den Bauhof Armin Freudenhammer.

Beim Vergleich mit Flurkarten stellte die Runde schnell fest, dass hier offenbar im Laufe der Jahre sich Grenzen verschoben haben. Der öffentliche Weg, der zu 18 Bungalows führt, ist im Laufe der Jahrzehnte zu weit nach links gerückt. Dort, wo laut Karte eigentlich die Autos entlang fahren müssten, stehen jede Menge Büsche und möglicherweise sogar - das müssen Recherchen ergeben - ein Stromverteilungskasten.

Ankermann beauftragte über Breitrück das Amt mit der genauen Grenzfeststellung, insbesondere zum Grundstück des ehemaligen Gutshauses. Noch in diesem Sommer, so das Ziel des Bürgermeisters, soll die Trasse des Weges auf das Gemeinde eigene Grundstück verlegt werden. Die Arbeiten soll, sobald alles mit den Anliegern geklärt ist, der Wariner Bauhof übernehmen.

Früher spielten die Grundstücksgrenzen offenbar überhaupt keine Rolle. Wie sich Armin Freudenhammer erinnert, fuhren die Leute zu den Bungalows sogar quer über das inzwischen eingezäunte Betriebsgelände.

Die neuen Eigentümer wollen allerdings das künftige Feriendorf nicht durch eine Straße teilen, weiß Ankermann.

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