21. Zahnärztetag Mecklenburg-Vorpommern : Zahnärzte fordern Abschaffung der Praxisgebühr

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Die Zahnärzte im Nordosten haben die Abschaffung der Praxisgebühr gefordert. "Die Praxisgebühr ist präventionsfeindlich und trotz geltender Befreiungsregelungen unsozial", sagte der Präsident der Zahnärztekammer.

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02. September 2012, 06:46 Uhr

Rostock | Die Zahnärzte im Nordosten haben die Abschaffung der Praxisgebühr gefordert. "Die Praxisgebühr ist präventionsfeindlich und trotz geltender Befreiungsregelungen unsozial", sagte der Präsident der Zahnärztekammer, Dietmar Oesterreich, gestern zum Abschluss des 21. Zahnärztetages Mecklenburg-Vorpommern in Rostock-Warnemünde. Vor allem für Patientinnen und Patienten mit wenig Geld sei die Praxisgebühr von zehn Euro im Quartal ein Hindernis, den Zahnarzt regelmäßig und rechtzeitig aufzusuchen. "Genau in diesen Bevölkerungsgruppen liegt aber das höchste Erkrankungsrisiko", betonte Dietmar Oesterreich. Mit der Praxisgebühr sei eine Hemmschwelle geschaffen worden. Außerdem bringe sie einen unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand für die Zahnmediziner mit sich.

Zum 21. Zahnärztetag der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern und der 63. Jahrestagung der Mecklenburg-Vorpommerschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde waren rund 600 Teilnehmer nach Rostock-Warnemünde gekommen. Die Zahnärztekammer vertritt nach eigenen Angaben mehr als 2000 Zahnmediziner im Nordosten.

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