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Weniger Firmenpleiten in MV : Zahl der Insolvenzen sinkt

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr

svz.de von
erstellt am 25.Jan.2017 | 08:00 Uhr

Die gute wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern hat sich im vergangenen Jahr positiv auf die Zahl der Insolvenzen ausgewirkt. Wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform berichtete, sank 2016 die Insolvenzquote im Nordosten auf 54 pro 10 000 Unternehmen, nach 58 im Jahr zuvor. Damit liege Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Vergleich im oberen Mittelfeld. Der Bundesschnitt liege bei 67 Insolvenzen. Die wenigsten Insolvenzen gab es 2016 in Baden-Württemberg mit 38 pro 10 000 Unternehmen, die meisten im Saarland und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 100.

Insgesamt blickt der Mittelstand in Mecklenburg-Vorpommern einer Creditreform-Umfrage zufolge mit hohen Erwartungen in die Zukunft. „Seit nunmehr vier Jahren sind die Umsatzerwartungen im Mittelstand aufwärtsgerichtet, und die optimistischen Erwartungen der Unternehmen wurden seitdem nicht enttäuscht“, sagte Geschäftsführer Benedikt von der Decken. Auch wenn es manche Risiken gab, der Konjunkturaufschwung sei bisher nicht abgerissen. „Nunmehr befinden sich die Umsatzerwartungen des Mittelstandes auf einem Zehnjahreshöchststand.“

Dem Mittelstand gehe es gut, fasste von der Decken die Situation zusammen. „Die Umsätze der Unternehmen steigen. Arbeitsplätze werden geschaffen, weshalb die Verbraucher mehr Geld haben und den Konsum ankurbeln.“ Das wiederum komme den Unternehmen zugute. Besonders gute Umsätze meldete das Baugewerbe, gefolgt vom Dienstleistungsgewerbe und dem Handel.

„Viele Unternehmen stellen auf Grund der starken Konjunktur neue Mitarbeiter ein“, sagte von der Decken. Diesen Trend sehe er insbesondere im Bereich der unternehmensnahen Geschäftsdienstleistungen, wo 2016 rund 3600 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Für 2017 hätten die Unternehmen angegeben, weitere 2200 neue Stellen schaffen zu wollen.

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