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Gespräch mit Reederei blieb ohne Lösung : Zähes Ringen bei P+S um halbfertige Schiffe

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In den Verhandlungen der von Insolvenz bedrohten P+S-Werften mit der Reederei Scandlines über zwei neue Fähren verrinnt für die Beschäftigten die Zeit. Die Reederei wertete den Kontakt mit dem Schiffbauer zurückhaltend.

svz.de von
erstellt am 27.Aug.2012 | 09:17 Uhr

Stralsund | In den zähen Verhandlungen der von Insolvenz bedrohten P+S-Werften mit der Reederei Scandlines über zwei neue Fähren verrinnt für die Beschäftigten wertvolle Zeit. Die Reederei wertete am Montag den Kontakt mit dem angeschlagenen Schiffbauer zurückhaltend. "Wir haben noch immer keinen konkreten Lösungsvorschlag erhalten, der als Grundlage für Gespräche dienen könnte", sagte eine P+S-Sprecherin.

Zu Inhalt und möglichen Zwischenergebnissen der Gespräche mit Kunden und Lieferanten machte die Werft selbst keine Angaben. Scandlines teilte dagegen mit, bisher habe es nur einen ersten Schriftverkehr gegeben, um eine Gesprächsbasis auszuloten. Ende dieser Woche sind die Löhne der rund 1750 Werftarbeiter fällig. Unklar ist weiter, ob diese von P+S oder bereits als Insolvenzgeld gezahlt werden.

Die Auslieferung der Scandlines-Fähren wird sich wegen ungelöster Bauprobleme nochmals auf Januar und April 2013 verschieben, wie vergangene Woche bekannt wurde. Diese Termine seien der Reederei bis heute nicht offiziell mitgeteilt worden, hieß es von Scandlines.

Unterdessen gibt es auf der Schwesterwerft in Wolgast Anzeichen dafür, dass die Gespräche von Werftenmanager Rüdiger Fuchs mit Geschäftspartnern gefruchtet haben. Zwei Fremdfirmen, die sich nach dem Stopp der staatlichen Rettungsbeihilfe vor einer Woche zunächst zurückgezogen hatten, schicken inzwischen wieder Arbeiter auf die Werft, sagte Betriebsrat Carsten Frick. Weil die Staatshilfe von 152,4 Millionen Euro nicht bis zur voraussichtlichen Genehmigung der Umstrukturierung durch Brüssel gereicht hätte, haben Land und Bund die Zahlungen gestoppt.

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