zur Navigation springen

Interview "Die Lochis" : Youtube-Stars in Linstow zu Gast

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Das deutsche Musik- und Comedyduo „Die Lochis“ ist zum ersten Mal in MV. Beim Interview stehen die 16-jährigen Zwillinge nun Rede und Antwort.

Heiko und Roman Lochmann sind Deutschlands wohl verrücktesten Youtube-Stars. Seit 2011 betreiben die 16-jährigen Zwillinge den Video-Kanal Die Lochis, auf dem sie zunächst vor allem eigene Parodie-Versionen bekannter Chart-Hits veröffentlichten. 2012 erhielten sie dafür den Publikumspreis des Deutschen Webvideopreises. Mittlerweile komponieren und schreiben sie auch eigene Lieder. Jenny Wendelberger interviewte die Teenie-Idole, die, ganz Zwillinge, immer auch für den Bruder sprechen.



Seid Ihr zum ersten Mal in MV?

Die Lochis: Ja, ich glaub schon. Ich bin der Meinung, es ist das einzige Bundesland, in dem wir noch gar nicht waren.

Mal ehrlich, verdient man als Youtube-Star Geld?

Ja, das ist kein Geheimnis mehr. Wenn man viel arbeitet, so wie wir, dann kann man davon gut leben. Wenn Du mich fragen würdest, ob das ein Job ist, würde ich sagen, es sind gleich fünf Jobs auf einmal. Es ist echt harte Arbeit. Man verdient das Geld durch Werbeeinnahmen und Konzerte.

Was macht Euch so besonders?
Ich glaube, es liegt daran, dass wir auch noch so jung sind. Wir haben mit zwölf Jahren angefangen, Youtube-Videos zu drehen. Die Jugendlichen können sich gut mit uns identifizieren. Dann sind wir natürlich Zwillinge, die Musik machen. Das kommt gerade beim jungen Publikum an.

Was war Euer bisheriger Karriere-Höhepunkt?

Die erste Tour jetzt war mega! Und vor allem die Videodays in Köln. Vor 15 000 Leuten zu spielen, war genial. Unvergesslich. Nicht zu vergessen, unser Kinofilm-Dreh. Total spannend und aufregend.

Wie gehen Eure Eltern mit dem Interesse an Euch um?

Die finden es cool. Am Anfang waren die sehr skeptisch. Die wussten erst gar nicht, was wir da machen und was das überhaupt ist. Unsere Eltern unterstützen uns aber, wo es geht.

Wie sieht’s aus mit den Mädels?

Wir sind beide Single. Aber wir würden das auch nicht in die Öffentlichkeit tragen. Es muss auch ein Privatleben geben. Auf jeden Fall darf unsere Zukünftige nicht „dumm“ sein! Man muss sich mit dem Mädel schon unterhalten können, so, dass man auch auf einer Wellenlänge ist.

Wo seht Ihr Euch in fünf Jahren?

Wir sehen uns vor der Kamera und wollen definitiv Musik weiter machen. Wir machen zwar Fachabitur, aber wir wollen uns danach weiter auf die Karriere konzentrieren. Wenn doch mal alles schief gehen sollte, haben wir unser Fachabitur und können immer noch studieren. Aber unser Weg und unser Ziel ist es, weiter Musik zu machen.

Euer Kinofilm „Bruder vor Luder“ kommt im Dezember in die Kinos. Auf was können die Fans sich freuen?

Einen Teenie-Film. Es geht um ein Mädel, dass sich auch zwischen uns stellt. Es wird sehr lustig. Aber ich möchte ja nicht zu viel verraten.

Wenn Ihr nicht Musik macht, was macht ihr in Eurer Freizeit?

Momentan ist 90 Prozent Arbeit angesagt. Wir arbeiten sogar in der Schule. Es kommen so viele Termine rein. Aber wenn mal gar nichts anliegt, dann treffen wir uns mit unseren Freunden, schauen Serien, gehen gerne shoppen und auch feiern. Das geht momentan zwar nur eingeschränkt, aber wir kriegen das alles hin.

Gibt’s bei Euch mal Streit?

Klar! Ständig. Letztens haben wir uns gerade erst wegen einer Fernbedienung gestritten. Ach, das ist bei Zwillingen so.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen