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Nach Flugzeugunfall bei Usedom : Wrackteile und zweite Leiche entdeckt

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Nach Flugzeugunfall bei Usedom - Zwei Tote entdeckt Von Winfried Wagner, dpa = Zwei Tage nach dem Verschwinden eines Kleinflugzeugs über dem Stettiner Haff gibt es traurige Gewissheit: Die Polizei hat zwei Tote und weitere Teile des abgestürzten Flugzeugs entdeckt.

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erstellt am 06.Sep.2016 | 13:48 Uhr

Zwei Tage nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs über dem Stettiner Haff hat die Polizei zwei Leichen entdeckt. Dabei handelt es sich um einen Mann und eine Frau, deren Identität noch geklärt werden müsse, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Neubrandenburg sagte. Taucher hätten auch weitere Wrackteile des Flugzeugs vom Typ TB 20 in dem Gewässer südlich der Insel Usedom entdeckt.

Die Suche wurde zunächst beendet und soll am Mittwoch fortgesetzt werden, hieß es. Ein Hubschrauberpilot hatte eine Treibstofflache auf dem Wasser entdeckt. Die führte die Einsatzkräfte zu den Wrackteilen und damit auch zu den Toten.

Die Maschine war mit zwei 61 und 52 Jahre alten Männern und der 51 Jahre alten Frau des jüngeren Mannes unterwegs. Sie war laut Polizei am Sonntagmorgen am Flughafen Heringsdorf (Kreis Vorpommern-Greifswald) gestartet. Kurz danach müsse sie ins Stettiner Haff gestürzt sein. Alle drei Vermissten stammen aus Hessen. Sie wollten nach einem Wochenendausflug zur Ostsee zurück zum Flugplatz in Michelstadt (Odenwaldkreis).

Dabei waren sie von einer zweiten Maschine begleitet worden - diese war am Sonntag zurückgekehrt. Bei den Männern soll es sich um erfahrene Piloten gehandelt haben. Der 61-jährige Bekannte des Paares kommt aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg, die beiden anderen Insassen aus dem Odenwaldkreis. Die Ursache für den Absturz gilt bisher als unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist eingeschaltet und mit Experten an der Unfallstelle.

Das Stettiner Haff ist etwa 22 Kilometer lang, bis zu 52 Kilometer breit und nach Fläche fast doppelt so groß wie der Bodensee.

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