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FC Hansa Rostock : Wolf will Weilandt robuster machen

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Drei Partien musste Rostocks Tom Weilandt zuletzt wegen seiner Rot-Sperre von der Tribüne aus verfolgen. Am Sonntag im Heimspiel gegen Dynamo Dresden könnte der Youngster wieder mitwirken.

Rostock | Drei Partien in der 2. Fußball-Bundesliga musste Rostocks Tom Weilandt zuletzt wegen seiner Rot-Sperre - nach Ellbogenschlag gegen Paulis Morena - von der Tribüne aus verfolgen. Am Sonntag im Heimspiel des FC Hansa gegen Dynamo Dresden könnte der Youngster wieder mitwirken, wenn Neu-Trainer Wolfgang Wolf ihn lässt.
Der 54-Jährige beobachtete den Mittelfeldmann in der Begegnung der Oberliga-Reserve am Sonntag gegen den 1. FC Neubrandenburg (4:0). Weilandt zeichnete sich als zweifacher Torschütze aus. Ein Freibrief für einen Einsatz am Wochenende gegen die Sachsen ist das allerdings nicht. "Zwischen Oberliga und 2. Bundesliga besteht noch ein gewaltiger Unterschied. Tom Weilandt verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. In ihm schlummert ein Riesentalent bei Hansa. Seine Ballan- und Mitnahme sind sehr gut. Nur hat er in der 2. Liga weniger Zeit und muss in jedem Fall körperlich robuster werden", so Wolfgang Wolf.

Der Kicker soll mit einem speziellen Programm an die Herausforderungen des Profifußballs herangeführt werden. "Er wird zusätzlich zweimal in der Woche eine Krafteinheit machen", verriet der Rostocker Coach.
Weilandt, im vergangenen Jahr hauptsächlich in der A-Junioren-Bundesliga für den FCH am Ball, kommt auf bislang 13 Einsätze im deutschen Unterhaus. In der Hinrunde beim 1:1 in Dresden stand der 19-Jährige aber nicht auf dem Platz.

Hansa-Trainer Wolfgang Wolf: "Ich bin ein großer Standard-Fan"

In den verbleibenden Tagen bis zum Geisterduell mit Dynamo - die Partie findet aufgrund der Zwischenfälle während des Spiels Hansa - St. Pauli unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt - möchte Wolfgang Wolf hauptsächlich im taktischen Bereich sowie an der Ausführung "ruhender" Bälle arbeiten. "Ich bin ein großer Standard-Fan und habe genaue Vorstellungen von der Ausführung sowie den Laufwegen. Und wenn es ein enges Spiel ist, kann man über diesen Weg eine Menge erreichen", sagte der Trainer.

Für ihn, aber auch FCH-Stürmer Marek Mintál ist ein Geisterspiel nichts Neues. Beide erlebten so etwas bereits 2004 in Diensten des 1. FC Nürnberg (2:3 in Aachen). "Das muss man nicht haben. Aber wahrscheinlich bin ich immer dabei, wenn im Fußball etwas Besonderes bevorsteht", erklärte Wolfgang Wolf.

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erstellt am 13.Dez.2011 | 07:06 Uhr

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