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Mecklenburg-Vorpommern : Wohnungs-Allianz für ältere Mieter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr Senioren, weniger junge Familien: Unternehmen und Land wollen reagieren

Um mehr bedarfsgerechten Wohnraum im nordostdeutschen Bundesland will sich ein neuer Zusammenschluss von Wohnungsunternehmen, Mieterbund und Landesförderinstitut bemühen. Gestern unterzeichneten die Teilnehmer in Schwerin eine Erklärung zur „Allianz für das Wohnen mit Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern“.

Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Rudolph (CDU) lobte den „engen Schulterschluss“ von Land, Wohnungswirtschaft und Mietervertretung. Das Zusammenwirken sei notwendig geworden, um der demografischen Entwicklung und dem wachsenden Bedarf an barrierearmen und -freien Wohnungen gerecht zu werden, erklärte Rudolph. Mittel- und langfristig solle für Einwohner des Landes eine angemessene und qualitativ hochwertige Wohnungsversorgung gesichert werden, hieß es. Berücksichtigt werden müssten ebenso regionale Strukturen und die aus der Energiewende resultierenden Anforderungen an energieeffizientes Wohnen, betonte Rudolph. Unterzeichner der landesweiten Wohnungs-Allianz, eines Handlungskonzeptes, sind unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Arbeitsgemeinschaft mecklenburgisch-vorpommerscher Wohnungsunternehmen, der Bundesverband Freier Wohnungsunternehmen, der Deutsche Mieterbund und der Bauverband.

Für Modernisierungen und Instandsetzungen von Wohnungen, auch altersgerechte Umbauten, stellt das Land allein 2014 elf Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, davon sechs Millionen Euro als zinsgünstige Darlehen und fünf Millionen Euro für Zuschüsse. 2015 sind 10,5 Millionen Euro Wohnraumförderung eingeplant.

 

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