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Terrorgefahr in MV : Wo wollte der terrorverdächtige Syrer aus Schwerin die Bombe zünden?

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Bundesanwaltschaft dementiert Berichte, dass der festgenommene 19-Jährige Weihnachtsmärkte attackieren wollte.

svz.de von
erstellt am 02.Nov.2017 | 08:39 Uhr

Weihnachtsmärkte in Schwerin und Rostock sowie die Rügenbrücke waren nach aktuellen Informationen keine potenziellen Anschlagsziele des wegen Terrorverdachts festgenommenen Syrers in Schwerin. Ein Sprecher des Generalbundesanwalts wies etwaige Medienberichte zurück, die sich auf das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berufen. Es lägen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass der Beschuldigte bereits ein konkretes Ziel für seinen Sprengstoffanschlag ins Auge gefasst hatte, heißt es in einer Mitteilung des Generalbundesanwalts.

Der 19-Jährige Verdächtige soll in Schwerin die Bauteile für den Sprengsatz schon beschafft haben, sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Doch bevor er seinen Plan umsetzen konnte, nahmen ihn Spezialkräfte der Polizei am Dienstag in seiner Wohnung im Schweriner Stadtteil Neu Zippendorf fest. Seit Juli soll er einen Bombenanschlag konkret vorbereitet haben. Sein Ziel sei es gewesen, möglichst viele Menschen zu töten und zu verletzen. Es sei gelungen, einen „schweren Terroranschlag in Deutschland“ zu verhindern, so de Maizière.

 
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