Wirtschaft : Zuwanderer bei MV-Unternehmen gefragt

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaft setzt auf Zuwanderer wie die Schülerin Hadeiatou aus dem afrikanischen Guinea, die eine Schweißerausbildung macht.
Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaft setzt auf Zuwanderer wie die Schülerin Hadeiatou aus dem afrikanischen Guinea, die eine Schweißerausbildung macht.

11000 offene Arbeitsstellen: Der Wirtschaft im Nordosten fehlen Fachkräfte. Immer mehr Firmen setzen daher ihre Hoffnungen auf Zuwanderer.

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10. August 2015, 06:15 Uhr

Rund 11 000 offene Arbeitsstellen Ende Juli und gut 4000 noch nicht besetzte Ausbildungsplätze zum Lehrjahresbeginn - für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern wird der Mangel an Fachkräften immer deutlicher. Angesichts des fehlenden Fachkräfte-Angebots setzen Wirtschaftsverbände und Kammern deshalb ihre Hoffnungen immer mehr auf Zuwanderer. Neben Menschen aus EU-Ländern könnten Flüchtlinge „einen guten Beitrag zur Fachkräftesicherung“ leisten, sagte der Schweriner IHK-Präsident Hans Thon im Vorfeld der Konferenz. Dabei verwies er auf die von Berliner Studenten geschaffene Online-Jobbörse für Flüchtlinge. Auch Unternehmen aus Westmecklenburg seien dort zunehmend vertreten. Trotz der nach wie vor hohen Anzahl von rund 80 000 Arbeitsuchenden in Mecklenburg-Vorpommern finden Firmen oft nicht die passenden Mitarbeiter.

Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin veranstaltet an diesem Donnerstag eine Fachtagung, bei der sich Experten mit den neuen Anforderungen an die Mobilität auf den europäischen Arbeitsmärkten befassen. Vor allem aus krisengeschüttelten Ländern in Süd- und Osteuropa versuchen besonders junge Leute in Deutschland beruflich Fuß zu fassen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 10. August und im ePaper.

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