Raumfahrtkongress Rostock : „Wir brauchen endlich mal eine Astronautin“

Der Astronaut Alexander Gerst war der letzte deutsche Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS. Die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Claudia Kessler, möchte merh frauen für den Job gewinnen.
1 von 2
Der Astronaut Alexander Gerst war der letzte deutsche Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS. Die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Claudia Kessler, möchte merh frauen für den Job gewinnen.

Die Raumfahrt übt auf viele Menschen einen großen Reiz aus. Doch bislang waren hauptsächlich Männer im All. Das soll sich ändern.

svz.de von
24. September 2015, 21:00 Uhr

Die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Claudia Kessler, hat sich für eine verstärkte Ausbildung von Frauen für die Raumfahrt eingesetzt. „Nach elf Männern brauchen wir endlich mal eine Astronautin“, sagte Kessler am Donnerstag beim 64. Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress in Rostock.

Allerdings werde das noch einige Jahre dauern, räumte sie ein. Auch in der aktuellen Ausbildung gebe es keine Frau. Da die Ausbildung rund drei Jahre dauert, könnte es also frühestens 2018 so weit sein.

Kessler gehört zu den Mitbegründerinnen der europäischen Initiative „Frauen im Weltall“.

Wie Kessler weiter sagte, ist in der internationalen Raumfahrtszene ein Trend hin zu kleinen Start-up-Unternehmer zu beobachten. Wie in früheren Jahren beim Aufbau des Internet wollten viele jungen Absolventen der Hochschulen und Universitäten nicht mehr zu den großen und weltweit etablierten Firmen, sondern sich mit Nischenprodukten und -ideen einen Namen machen. Seinen Ursprung habe dieser Trend in den USA gehabt und sei nun auch in Deutschland und Europa zu spüren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen