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Wittenburg : Wie sieht Pizza der Zukunft aus?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wittenburger Werk von Dr. Oetker hat sich seit 1992 kontinuierlich entwickelt / Neues Technologie-Entwicklungszentrum in Vorbereitung

von
erstellt am 10.Nov.2014 | 12:00 Uhr

Tatsächlich ist die Pizza in der Tiefkühltruhe neben den Pommes frites der Renner, weiß Dr. Detlef Förster, Chef des Wittenburger Dr. Oetker-Werkes. Die Deutschen lieben vor allem wursthaltige Pizza, gern mit Salami. Das Dr. Oetker-Werk verlassen täglich mehr als 30 Tiefkühlfahrzeuge, beladen mit den unterschiedlichsten Pizzen. Die Beliebtheit der Pizza ergibt sich aus ihrer Vielfältigkeit, wie sie in Wittenburg produziert wird. „Wir fertigen mehrere hundert verschiedene Artikel. Wir haben hier fünf verschiedene Produktionslinien im Werk. An einer davon produzieren wir die Steinofen-Pizza, die meist verkaufte Frischteig-Pizza, die erst der Verbraucher backt, das ist die Ofenfrische. Restorante ist unser umsatzstärkstes Produkt“, ist vom Werksleiter zu erfahren. Von einer weiteren Linie laufen die Pizzen, die speziell für Italien, dem Pizza-Land Nummer 1, hergestellt werden. Und Dr. Oetker aus Wittenburg exportiert die Pizzen sogar bis nach Kanada. Das Produkt sei nach den Worten von Dr. Förster internationalisierbar, überall auf der Welt werde die Pizza gern von den Verbrauchern verzehrt.

Das Wittenburger Werk von Dr. Oetker an der A 24 existiert seit 1992, im Herbst liefen die ersten Pizzen vom Band. „Wir fingen damals mit ungefähr 70 Mitarbeitern an und haben dann über die Jahre neue Linien aufgebaut und Erweiterungen durchgeführt. Parallel dazu entstanden die Fertigwarenlager. Wir halten jetzt über 30 000 Palettenplätze bei Minus 25 Grad Celsius vor, um die Fertigwaren zu lagern. Im Zuge der Erweiterung und weil der Absatz das möglich machte, stellten wir immer neue Mitarbeiter ein. Inzwischen arbeiten bei uns über 900 Beschäftige“, gibt Dr. Detlef Förster einen Überblick über das stetige Wachsen des Wittenburger Werkes von Dr. Oetker. Mehl, Käse und Wurstwaren aus der Region und dem norddeutschen Bereich werden in den Pizzen verarbeitet. Das zweite Dr. Oetker Werk steht übrigens in Wittlich bei Koblenz. In Wittenburg wurden zudem über 30 Azubis,
als Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Mechatroniker, Industriemechaniker und Koch ausgebildet.

Die Zukunftspläne bestehen einerseits darin, immer flexibler auf die Kundenwünsche reagieren zu können. „Ein wichtiges Zukunftsthema besteht außerdem für uns darin, hier in Wittenburg ein Technologie-Entwicklungszentrum zu bauen“, blickt Dr. Förster voraus. In diesem Zentrum wird es u.a. um die Frage gehen, wie die Pizza der Zukunft aussehen wird, wie sie produziert werden kann, welche Inhaltsstoffe verarbeitet werden. Es wird das weltweit einzige Technologie-Zentrum für den Tiefkühlbereich für die internationale Dr. Oetker-Familie werden, das Mitte 2016 fertig sein soll.

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