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Stralsund : Werft-Chef braucht Finanzhilfe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nordic-Eigner Jussufow bekennt sich zu Jobgarantie und Investitionen in Stralsund

Auf das Land kommen offenbar weitere Finanzforderungen der Schiffbauer zu: Nach der Übernahme der insolventen P+S-Werft Stralsund haben die Nordic-Werften weiteren Finanzierungsbedarf angemeldet. Werfteigner Witali Jussufow habe gestern bei einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des Landestages weitere Hilfe des Landes eingefordert, hieß es gestern in Schwerin. Wie hoch der Finanzbedarf ausfallen werde, dazu habe er keine Angaben gemacht.

Das Land hatte die Höhe der Staatsgarantien für Schiffbauaufträge im vergangenen Jahr auf 400 Millionen Euro gedeckelt. Ein Jahr zuvor lag der Bürgschaftsrahmrn noch bei einer Milliarde Euro. Die Kürzungen waren vor Nordic stark kritisiert worden.

Wie es gestern weiter hieß, soll sich Jussufow zu den Jobzusagen und Investitionen in Stralsund bekannt haben. Nach der Übernahme der ehemaligen Volkswerft für 6,5 Millionen Euro aus der Insolvenzmasse hatte Nordic Yards bis zum Ende dieses Jahres 250 Jobs garantiert, bis Ende 2016 sollen Jussufows-Planungen zufolge weitere 250 hinzukommen.


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erstellt am 26.Jun.2014 | 21:00 Uhr

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