Positive Bilanz : Weihnachtsmärkte: Glühwein und Knacker gut

Der Weihnachtsmarkt in Rostock mit seiner drei Kilometer langen Meile gilt er als der größte  im Norden.
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Der Weihnachtsmarkt in Rostock mit seiner drei Kilometer langen Meile gilt er als der größte im Norden.

Trotz Sturm „Xaver“: Weihnachtsmärkte ziehen positive Bilanz auch ohne winterliche Unterstützung

svz.de von
20. Dezember 2013, 16:56 Uhr

Trotz der Ausfälle durch das Orkantief „Xaver“ und des wenig winterlichen Wetters haben die großen Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern eine positive Bilanz gezogen. „Nach der vorübergehenden Schließung des Markts ist es gut gelaufen“, sagte gestern etwa der Geschäftsführer der Großmarkt Rostock GmbH, Jörg Vogt. Allerdings spürten die Betreiber den zweitägigen Verdienstausfall und hätten ihn auch nicht kompensieren können.

Mancher Standbetreiber habe gemurrt, zur Schließung habe es aber nach der Sturmwarnung keine Alternative gegeben. Wie in den Vorjahren rechnete Vogt mit bis zu 1,5 Millionen Besuchern auf dem größten Weihnachtsmarkt im Norden.

Auch in Schwerin sind die Händler mit dem Weihnachtsgetümmel zufrieden. „Wir haben uns Neues einfallen lassen, schöne Illuminationen zum Beispiel“, sagte Dana Wilke von der Schweriner Weihnachtsmarkt GmbH. Auf dem Schlachtermarkt sei es an der Feuerschale gemütlich. Anders als die anderen Märkte bleibt der Schweriner bis zum 30. Dezember geöffnet. Das werde gut angenommen, denn viele Menschen hätten frei und noch Lust, draußen einen Glühwein zu trinken. Die Eisbahn bleibe bis zum 5. Januar geöffnet, so dass die Schulkinder sie in den Ferien noch richtig ausnutzen könnten.

Positiv gestimmte Händler gibt es beim Neubrandenburger Weberglockenmarkt. „Wir hatten nur eineinhalb Tage Ausfall durch den Sturm“, sagte Alexander Bahr vom Veranstaltungszentrum Neubrandenburg. Besonders gefragt waren an den Ständen wieder das Dresdner Handbrot, Glühwein und in den letzten Tagen selbst gezogene Kerzen einer Manufaktur aus Westmecklenburg. Das jüngere Publikum vermisste allerdings das große Eislaufzelt mit Gastronomie auf dem Markt, das wegen der Bauarbeiten am Haus der Kultur und Bildung erstmals fehlte.

„Die Schausteller, Betreiber der Gastronomie und auch die Kunsthandwerker sind mit dem Geschäft sehr zufrieden“, betonte der Greifswalder Marktmeister, Uwe Buschbeck. In der Universitätsstadt seien die Schausteller, Gastronomen und Techniker eine eingespielte Mannschaft. Die meisten Schausteller wollen gern wiederkommen, auch wenn sich auf dem kleinen Markt längst nicht so viel Geld verdienen lasse wie in Rostock oder Schwerin. Auch in Greifswald musste der Markt wegen „Xaver“ zeitweise geschlossen werden. Der Verlust habe mit dem Mitternachts-Shopping kompensiert werden können.

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