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Grüne Woche : Vitaminbombe aus dem Norden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ludwigsluster Sanddorn Storchennest GmbH produziert seit 1980 Produkte aus rein biologischem Anbau – seit 15 Jahren auf der Messe

Es ist die größte Ernährungsschau der Welt: Die Grüne Woche beginnt kommenden Freitag in Berlin. Bis zum 25. Januar lädt die Schlemmermeile zum 80. Mal Besucher und Fachleute ein. Mit dabei: knapp 60 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern. In einer Serie stellen wir in den kommenden Tagen einige vor.

Sie gehören zu den alten Hasen auf der Grünen Woche: Seit 15 Jahren schon ist die Sanddorn Storchennest GmbH Ludwigslust auf der längsten Schlemmermeile der Welt unterm Berliner Funkturm dabei. „Es ist immer wieder interessant, dabei zu sein“, sagt Großvertriebsleiter Daniel Schönfelder. „Natürlich möchten wir die Grüne Woche nutzen, um unsere ökologisch zertifizierten Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren.“

Dabei setzen die Vitaminmacher aus dem Norden vor allem auf Bewährtes: Der Renner auf dem Markt und der Messe sei die Flasche Sanddorn-Direktsaft, erklärt Schönfelder. Das Ludwigsluster Konzept scheint aufzugehen, denn die Nachfrage nach Sanddorn aus der Region steigt. „Auf der letzten Grünen Woche hatten wir eine sehr gute Messebilanz“, so der 32-Jährige. „In Deutschland geht der Trend zu bewusster, regionaler Ernährung“, sieht er als Erklärung.

Säfte, Marmelade, Liköre, Tee, Kosmetika, sogar Gummibären und Trüffel entstehen aus den herb-sauren Früchten: Die Ludwigsluster Beeren-Spezialisten haben sich bundesweit einen Namen gemacht. Unweit des Ludwigsluster Residenzschlosses bewirtschaften die Öko-Produzenten ihre rund 100 Hektar große Plantage.

Vor fast 25 Jahren startete die Produktion als Pilotprojekt. Mittlerweile liegt hier eines der größten Anbaugebiete Deutschlands. Die Erzeugnisse exportieren sie europaweit. „Alles begann, als die ehemalige DDR-Führung versuchte, in den 80er Jahren mittels Sanddorn-Anbau den Vitamin C-Bedarf der Bevölkerung zu decken“ , so Schönfelder. Ziel war, auf den teuren Import von Zitrusfrüchten zu verzichten. „Nach der Wende sprach sich schließlich rum, dass der kleine orangerote Sanddorn sehr gesund ist“, sagt er weiter. Heute werden in Deutschlands ältestem Sanddorn-Anbaugebiet jährlich zwischen 80 und 100 Tonnen Früchte geerntet. Doch bis zum fertigen Sanddornsaft ist es ein langer Weg. Ende August rücken für sechs bis acht Wochen etwa 25 Erntehelfer in Ludwigslust an. Sie schneiden die Zweige mit den orangeroten Beeren ab. Dann werden diese bei minus 70 Grad schockgefroren, um leichter von den Ästen abgeschüttelt zu werden. Traditionell findet dazu im September ein Sanddornfest auf der Plantage statt. „Hier krönt der Verein Sanddornlust e.V. eine Sanddornkönigin“, so Schönfelder. Bewerben könne sich jede über 16 Jahre, sagt er, schön wäre jedoch ein Interesse für die Frucht, deren Vitamin C-Gehalt mit bis zu 450 mg pro 100 g sieben Mal so hoch ist wie bei einer Zitrone. Auch viele weitere Nährstoffe wie Provitamin A sind in der Strauchpflanze enthalten. Ein hoher Teil der wertvollen Inhaltsstoffe sind in den Produkten der Ludwigsluster Sanddorn Storchennest GmbH enthalten.

 

Die Ludwigsluster Sanddorn GmbH ist auf der Grünen Woche in Halle 5.2 am Stand 212 zu finden

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