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Trotz moderater Mieten : Teures Leben in MV

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr als 40 Prozent der Ausgaben privater Haushalte gehen für Mieten, Energie, Wohnungsunterhalt und -einrichtung drauf

Die im Bundesvergleich niedrigen Mieten in Mecklenburg-Vorpommern führen nicht dazu, dass sich Konsumenten im Land mehr leisten können. 40,2 Prozent der Ausgaben privater Haushalte sind im Nordosten für Mieten, Energie, Wohnungsunterhalt und -einrichtung bestimmt. Das ist einer der höchsten Werte aller Bundesländer, wie aus jetzt veröffentlichten Daten des Statistischen Amtes in Schwerin hervorgeht.

Der Ausgabenanteil für Wohnen liegt in MV über dem Bundesdurchschnitt, der 39,5 Prozent erreicht, und noch deutlicher über dem Wert der neuen Bundesländer von 38,6 Prozent. Als Grund dafür nennt das Statistikamt das geringere Konsumbudget privater Haushalte wegen der vergleichsweise niedrigen Einkommen im Nordosten. Dies werde nicht durch geringere Wohnkosten kompensiert, hieß es in einer gestern veröffentlichten Mitteilung.

Wie aus den Daten weiter hervorgeht, stand im Jahr 2013 privaten Haushalten in Mecklenburg-Vorpommern monatlich ein Konsumbudget von durchschnittlich 1945 Euro zur Verfügung. Das war etwa ein Fünftel weniger als der Bundesdurchschnitt, der 2448 Euro betrug.

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