zur Navigation springen

Imbiss : Subway baut in MV Filialkette aus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ludwigslust, Parchim, Wismar: Zahl der Restaurants soll verdoppelt werden

svz.de von
erstellt am 16.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Imbiss für den Weg: Die Schnellrestaurantkette Subway baut ihr Filialnetz in Mecklenburg-Vorpommern aus. Mittelfristig solle die Zahl der Restaurants im Nordosten verdoppelt werden, kündigte Subway-Gebietschef Daniel Faidt gestern in Schwerin an. Rostock, Schwerin, Greifswald, Neustrelitz, Grevesmühlen: In den vergangenen zehn Jahren seien landesweit 13 Filialen eröffnet worden. Jetzt sollen weitere folgen: „Mecklenburg-Vorpommern hat Potenzial“, meinte Faidt. Derzeit würden neue Standorte beispielsweise in Ludwigslust, Parchim, Wismar, Ribnitz-Damgarten, Bergen und Binz auf Rügen und Neubrandenburg gesucht. Zu den drei Restaurants in Rostock sollen zwei weitere hinzukommen. Auch in Schwerin mit derzeit drei Filialen seien weitere Restaurantöffnungen möglich. Im Visier habe man stark frequentierte Standorte, beispielsweise in der Nähe von Fachmarkt- oder großen Bürozentren oder an viel befahrenen Straßen. Dazu würden weitere Franchisepartner aus der Region gesucht, die von Subway trainiert und betreut würden, erklärte Faidt.

Die US-amerikanische Franchise-Kette mit den weltweit meisten Restaurants, deren Partner in Mecklenburg-Vorpommern derzeit etwa 130 Mitarbeiter beschäftigen, will auch in Deutschland ihre Marktposition weiter ausbauen: Eigenen Angaben zufolge hat sich Subway im Vergleich zu Wettbewerbern in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich entwickelt. In MV habe der Umsatz im laufenden Jahr um sechs Prozent zugelegt, erklärte Faidt. Vor allem in den Tourismusregionen wie beispielsweise in Schwerin und Rostock sei ein deutlicher Gästezuwachs zu verzeichnen gewesen. Inzwischen ist die Kette mit 600 Filialen in Deutschland vertreten, die von etwa 350 Franchise-Partnern betrieben werden. Allerdings ist die Kette in Deutschland nicht unumstritten: Immer wieder kommt es zu Kritik von Franchisenehmern an zu hohen Gebühren.

Die Subway-Kette, die sich nach eigenen Angaben als die gesündere Alternative zu herkömmlichen Fastfood-Angeboten sieht, setzt dabei auf den Einkauf in der Region. Das Brot werde aus Deutschland bezogen, werde aber vor Ort eingekauft: „Wir wollen die Einkaufswege so kurz wie möglich halten“, so Faidt. Das noch heute inhabergeführte Unternehmen Subway war von fast 50 Jahren in den USA gestartet – als Idee des 17jährigen Fred De Luca, der sich damit u. a. sein Studium finanzieren wollte.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen