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Landwirtschaft : Spärlicher Spargel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ein kühler Mai soll den Bauern angeblich die Scheunen füllen. Doch dafür fehlte es im Norden an Regen. Der Spargel macht sich rar.

Den Spargelbauern im Norden verhagelt der kühle Mai die Ernte. Momentan wachse das Gemüse nur spärlich, sagte Yvonne von Laer vom Spargelhof Tieplitz bei Güstrow gestern. Die Pflanze brauche mindestens zwölf Grad an der Wurzelkrone, um sich zu entwickeln. Momentan lägen die Bodentemperaturen weit darunter, erklärte die Landwirtin. Sie gehe aktuell von einer um 80 Prozent reduzierten Spargelernte in Norddeutschland aus. „Wenigstens sind die Preise stabil“, so von Lear. Für die erste Juniwoche sei wärmeres Wetter und damit ein besseres Wachstum in Sicht. In Mecklenburg-Vorpommern gedeiht das Edelgemüse auf rund 240 Hektar. Im vergangenen Jahr wurden etwa 950 Tonnen geerntet, wie das Agrarministerium in Schwerin mitteilte.

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