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Mecklenburg-Vorpommern : Reittouristen willkommen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde - Zahlreiche Angebote rund ums Pferd in MV

svz.de von
erstellt am 05.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – und damit zu einem Gutteil in Mecklenburg-Vorpommern: Nach Angaben des Landes-Tourismusverbandes gibt es landesweit 6487 Kilometer Reit- und Fahrwege , die Hälfte davon auf wald- und forstwirtschaftlichen Wegen. Mehr als 250 Reiterhöfe, die organisierte Wanderreit- und -fahrtouren, Reitunterricht, professionelle Betreuung und erlebnisreichen Urlaub rund um das Pferd anbieten, warten hierzulande auf Gäste. „Mehr als 2000 Züchter, 8800 registrierte Reiter, Fahrer und Voltigierer und mehr als 10 000 Pferdefreunde befassen sich im Nordosten auf verschiedenste Art und Weise mit über 20 000 hier beheimateten Warm- und Kaltblütern sowie Lewitzern und Ponys“, zählt Sylvia Bretschneider, die Präsidentin des Tourismusverbandes, auf. Bundesweit gebe es mehr als 1,7 Millionen aktive Reiter, Fahrer und Voltigierer und rund elf Millionen Menschen mit Interesse an Pferden an Pferdesport – ein „Kuchen“, von dem die Tourismusanbieter der Region ein möglichst großes Stück abhaben wollen. Auf der ersten Nationalen Konferenz zum Pferdetourismus, die heute und morgen in Horstmar im Münsterland stattfindet und die von Mecklenburg-Vorpommern mit initiiert wurde, diskutieren Fachleute, wie mehr Gäste aus dem In- und Ausland für pferdetouristische Angebote geworben werden können.

Damit sich diese Gäste hier rundum wohlfühlen, müsse mancherorts aber noch in den Reittourismus investiert werden, so Tourismusverbands-Sprecher Tobias Woitendorf. So sei die Ausschilderung von Reit- und Fahrwegen hierzulande noch nicht durchgängig realisiert. Standardisierte Wegeschilder könnten verhindern, dass Ortsunkundige an Gemeinde - oder Kreisgrenzen nicht weiterwüssten. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim sei Vorreiter einer einheitlichen Ausschilderung, lobt Woitendorf. Insbesondere das „reiterfreundliche Amt“ Goldberg-Mildenitz engagiere sich herausragend für den Reittourismus. Hier sei mittlerweile in jeder Gemeinde ein Reitwegebeauftragter ernannt worden – „ein solcher findet sich ansonsten nicht einmal in jedem Landkreis“, weiß Woitendorf.

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