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SylWin alpha : Plattform in Rostock ausgedockt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die leuchtend gelbe Offshore-Plattform SylWin alpha hat das Dock der Nordic Werft in Rostock-Warnemünde verlassen - nun wartet sie auf ihren Abtransport. Schlepper werden die Anlage bald in die Nordsee ziehen. Über sie soll Strom für bis zu 900 000 Haushalte ans Festland transportiert werden.

Die Offshore-Plattform SylWin alpha ist nach ihrer Fertigstellung in der Nordic Werft am Samstagmorgen in Rostock-Warnemünde ausgedockt worden. Die Plattform wurde zunächst um 90 Grad gedreht und anschließend an der Kaikante festgemacht, sagte der Sprecher von Nordic Yards, Stefan Sprunk. Je nach Wetterlage und Abschluss der letzten Arbeiten soll die 15 000 Tonnen schwere Anlage mit Hochseeschleppern in den kommenden Tagen in die Nordsee gebracht werden. Geplant ist, dass die Plattform etwa 70 Kilometer von Sylt installiert wird.

Von 2015 an soll die Anlage den Strom der Windparks DanTysk, Sandbank und Butendiek umwandeln und ans deutsche Festland weiterleiten. Mit dem Strom können rund 900 000 deutsche Haushalte mit Offshore-Windstrom versorgt werden. Die riesige Plattform ist etwa 90 Meter hoch, 56 Meter breit und 82 Meter lang. Sie ist voll automatisiert. Nach der Inbetriebsetzung wird sie von Land aus komplett überwacht und gesteuert - und ist auf einen jahrzehntelangen Betrieb ausgelegt.Brancheninsider waren zu Baubeginn von einem Auftragswert von rund 150 Millionen Euro für die Nordic-Werften ausgegangen. SylWin alpha ist die dritte Plattform, die Nordic Yards für Siemens Energy und dem Netzbetreiber TenneT gefertigt hat.

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