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Stralsund : Pannen-Transporter legt in Volkswerft ab

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach Problemen am Antrieb baut dänische Reederei neues Schiff in eigener Regie fertig

von
erstellt am 04.Mai.2014 | 20:00 Uhr

Gut eine Woche nach dem ersten DFDS-Schiff hat das baugleiche Schwesterschiff „Ark Dania“ am Samstag die Stralsunder Volkswerft verlassen. Der 195 Meter lange Transporter wird nach Odense in Dänemark geschleppt, wo er unter Regie der dänischen Reederei fertiggestellt werden soll, wie DFDS-Sprecher Gert Jakobsen am Samstag sagte. Die Insolvenzverwaltung der P+S-Werft und die Reederei hatten sich Ende April auf diese Regelung geeinigt. Die Schiffe, die auch den dänischen Streitkräften und der Bundeswehr zur Verfügung stehen sollen, waren im August 2011 unter P+S-Zeiten auf Kiel gelegt worden und sollten ursprünglich 2012 fertiggestellt sein. Wegen der Insolvenz konnten sie nicht weitergebaut werden.

Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann hatte Anfang 2013 den Vertrag mit der dänischen Reederei zur Fertigstellung neu verhandelt, rund 500 Schiffbauer konnten auf der Volkswerft befristet weiter beschäftigt werden. Zuletzt sorgten Schwingungen im Antriebssystem der beiden Schiffe für Probleme.

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