Wirtschaft : Ostdeutsche arbeiten zwei Wochen mehr

1 von 2

Die Berufstätigen in Ostdeutschland arbeiten durchschnittlich knapp zwei Wochen länger als die in den alten Bundesländern.

svz.de von
13. Juli 2015, 21:00 Uhr

Die Erwerbstätigen in Ostdeutschland arbeiten durchschnittlich knapp zwei Wochen länger als die in den alten Bundesländern. Im vergangenen Jahr waren es im Osten 1432 Stunden, im Westen 1358 – eine Differenz von 74 Arbeitsstunden laut den Daten des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder. Am längsten arbeiten demnach die Beschäftigten in Thüringen, am kürzesten die Bremer. Die Arbeitszeitforscherin Susanne Wanger vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nannte zwei Ursachen. Ostdeutsche seien eher in Vollzeit beschäftigt. Und sie hätten wegen der geringen Tarifbindung der Betriebe „höhere Wochenarbeitszeiten und niedrigere Urlaubsansprüche“. Der Ost-West-Abstand vonzwei Wochen besteht seit Jahren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen