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Mecklenburg-Vorpommern : Optimismus auf dem Arbeitsmarkt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Landesregierung rechnet mit niedrigster Arbeitslosigkeit im Monat Juni seit 1990. Morgen werden die aktuellen Daten vorgelegt

Wenige Tage vor der Veröffentlichung der jüngsten Arbeitsmarktdaten verbreitet Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung Optimismus. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) erwartet den niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit in einem Juni seit der Wiedervereinigung 1990. „Ich rechne in diesem Juni zum ersten Mal mit einer Zahl deutlich unter 90 000 Arbeitslosen. Wir könnten in diesem Sommer auch erstmals unter der 10-Prozent-Marke bei der Arbeitslosenquote liegen“, sagte Glawe laut Mitteilung seines Ministeriums vom Samstag.

Erst dreimal sank die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern in einem Monat unter 90 000 – zwischen August und Oktober 2013. Doch niemals zuvor setzte die Belebung so früh und kräftig ein wie in diesem Jahr. Der Arbeitsmarkt in MV habe sich positiv entwickelt, sagte auch Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, der Zeitung. Neben dem milden Winter sei dafür eine gestiegene Einstellungsbereitschaft der Betriebe verantwortlich.

Die Bundesagentur gibt die offiziellen Daten am Dienstag bekannt.

„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich dynamisch. Unternehmen investieren und erweitern, neue Arbeitsplätze entstehen. Dies sind positive Zeichen für eine wirtschaftliche Belebung in diesem Jahr. Die Konjunktur zieht kontinuierlich an“, sagte Glawe zur Entwicklung.

Auch bei den sozialversicherungspflichtigen Jobs gehe es in den vergangenen Monaten kontinuierlich aufwärts. Es gebe ein deutliches Antragsaufkommen vor allem für Erweiterungen und Neuansiedlungen von Unternehmen. Glawe rechnet nach Abschluss der Investitionen in den kommenden Jahren mit weit über 1000 neuen Arbeitsplätzen.

Er unterstrich die Notwendigkeit, auf dem Arbeitsmarkt zu mehr Saisonunabhängigkeit zu kommen. „Das Wetter darf nicht darüber entscheiden, ob eingestellt wird oder nicht.“ Gebraucht würden vor allem auch mehr Jobs im verarbeitenden Gewerbe.

Als Schwerpunkte bezeichnete der Minister vor allem das verarbeitende Gewerbe, Forschung und Entwicklung, das Handwerk sowie die Gesundheitswirtschaft.

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