Arbeitsmarkt in MV : Neue Jobs für Langzeitarbeitslose

Mit erstmals weniger als als 90 000 Arbeitslosen im Juni hat der Jobmarkt in MV den bisher besten Stand seit 25 Jahren erreicht.
Mit erstmals weniger als als 90 000 Arbeitslosen im Juni hat der Jobmarkt in MV den bisher besten Stand seit 25 Jahren erreicht.

Zoff in der Bündnisrunde: Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik zeigen erstmals Wirkung des Mindestlohns in MV auf.

svz.de von
06. Juli 2015, 06:00 Uhr

Die Konjunktur brummt, der Stellenmarkt glänzt, die Jobaussichten steigen: Zuversicht auf dem Arbeitsmarkt in MV. Mit erstmals weniger als als 90 000 Arbeitslosen im Juni hat der Jobmarkt in MV den bisher besten Stand seit 25 Jahren erreicht. Margit Haupt-Koopmann gibt sich optimistisch: Für dieses Jahr prognostizierten Arbeitsmarktforscher für MV erstmals weniger als 90 000 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt – 88 600 Frauen und Männer ohne Job. Das Land spüre auf dem Arbeitsmarkt den „konjunkturellen Rückenwind“ und die demografische Entlastung, meint die Chefin der Landesagentur für Arbeit im Vorfeld des heutigen Arbeitsmarktgipfels beim Bündnis für Arbeit in Schwerin.

Und doch bleibt die Arbeitslosigkeit in MV eines der Hauptprobleme im Land. Obwohl der Arbeitsmarkt floriert, kämpfen Zehntausende seit Jahren erfolglos um den Anschluss. „Die Gefahr ist groß, dass viele meinen, es ist alles gut“, meint Haupt-Koopmann – „ist es aber nicht“. Noch immer suchten 30 000 Frauen und Männer länger als ein Jahr nach einem neuen Job. Allerdings: Auch ihre Chancen steigen.

Doch wie wirkt sich der Mindestlohn auf den Arbeitsmarkt aus? Eine Antwort erhalten Sie in der SVZ vom 6. Juli und im ePaper.

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