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Grüne Woche Berlin : MV unter den Top drei

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

380 000 Besucher in Länderhalle / Aussteller zufrieden

von
erstellt am 25.Jan.2015 | 21:15 Uhr

Andrang am größten Schlemmerbuffet Deutschlands: Mit 380 000 Besuchern gehörte Mecklenburg-Vorpommerns Messeauftritt zu den beliebtesten Schauen auf der gestern zu Ende gegangenen Grünen Woche in Berlin. MV zählte mit der Blumen- und Brandenburgschau zu den Top drei der Messe, die insgesamt 415  000 Besucher anzog.

Die Aussteller meldeten gute Geschäfte: Die Besucher hätten mehr gekauft als 2014 – im Schnitt 117 Euro, insgesamt 48 Millionen Euro. Die Verkäufe liefen besser als 2014, hieß es beim Wursthersteller „Die Rostocker“. „Wir wollen zeigen, dass wir gute Produkte anbieten“, erklärte Vertriebsexperte Felix Bothe. Darüber hinaus sei der Kontakt zum Verbraucher unbezahlbar: „Es sind viele Besucher mit Fragen, Anregungen und Wünschen zu uns gekommen.“ Verhaltener lief es beim Ludwigsluster Sanddornproduzenten Storchennest: „Im letzten Jahr hatten wir bessere Verkaufszahlen“, sagte Daniel Schönfelder. Es gehe aber auch darum, Präsenz zu zeigen und für das Unternehmen zu werben.

Für die Großen der wichtigsten Branche in MV hat die Grüne Woche an Stellenwert verloren: Zwar habe es neben den 58 Ausstellern aus MV eine Warteliste gegeben, erklärte Constantin Marquardt, Sprecher des Agrarministeriums – vor allem kleinere Firmen. Sie bräuchten mehr Hilfe für ihren Messeauftritt. Doch auch diese Firmen waren in der MV-Halle in der Minderheit. Inzwischen hat sich die Grüne Woche zu einer zweiten Tourismusschau entwickelt. Nicht einmal jeder zweite Aussteller aus MV kam aus der Ernährungsbranche, stattdessen stellten sich viele Kreise, Tourismusvereine, die Landesforschungsanstalt oder das Agrarministerium vor. Neben der Produktwerbung wolle MV Imagewerbung betreiben, so Marquardt. Große Firmen wie die Arla-Molkerei in Upahl oder die Mecklenburger Backstuben aus Waren zieht es nicht mehr nach Berlin. Eine Unternehmensentscheidung, meinte Arla-Sprecher Wolfgang Rommel. Zur Grünen Woche komme nicht die Zielgruppe, die Arla suche. Für viele Firmen sei Berlin nicht der Markt, auf dem sie vertreten seien, sagte Jarste Weuffen vom Agrarmarketingverein. 

Noch einmal die Grüne Woche Revue passieren lassen mit allen Artikeln zur Messe.
 

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