zur Navigation springen

Waren/Kummerow : Mehr Platz für Freizeitboote

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nächste Etappe beim Hafenausbau in Waren / Erweiterung auch am Kummerower See

Der Ausbau der Sportboothäfen an der Mecklenburgischen Seenplatte geht weiter. So hat in Waren an der Müritz die schwierigste Etappe beim millionenschweren Ausbau des Stadthafens begonnen. „Die Bauarbeiter sind dabei, die Grundkonstruktion für die große Nordmole zu rammen“, sagte gestern Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD). Die sechs Meter breite und 140 Meter lange Mole soll auf einer komplizierten Stahlkonstruktion ruhen.

Zugleich begann der Ausbau des Wasserwanderrastplatzes in Kummerow am Kummerower See, wie das Schweriner Wirtschaftsministerium mitteilte. Dort sollen 570 000 Euro unter anderem in eine lange Steinmole investiert werden.

In Waren, der mit rund 21 000 Einwohnern größten Stadt an der Müritz, müssen wegen des komplizierten Baugrundes Rohre 40 bis 60 Meter tief gerammt werden, um feste Fundamente zu ermöglichen. Der Hafenausbau in Waren kostet rund 8,4 Millionen Euro. Waren gilt als touristisches Zentrum der Seenplatte. Die Kapazität des beliebten Schiffsliegeplatzes soll bis Herbst 2016 um 80 auf 250 Liegeplätze erweitert werden. Er wäre damit einer der größten Binnenhäfen im Nordosten.

Der Ausbau war nötig, weil die 20 Jahre alten Molen verschlissen waren und der Ansturm der immer größeren Jachten immer weiter zunahm. Die Nordmole soll auch zum Bummeln einladen.

Am Kummerower See, dem viertgrößten Gewässer im Nordosten, nimmt der Bootstourismus laut Ministerium ebenfalls weiter zu. Im Vorjahr war bereits der Hafen in Gravelotte ausgebaut worden. Jährlich besuchen den Angaben zufolge etwa 150 000 Wassersportler das Land.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen