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Medienholding bekennt sich zum Standort

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erstellt am 12.Jun.2013 | 09:26 Uhr

Die Schweriner Volkszeitung wird auch künftig im eigenen Verbreitungsgebiet gedruckt werden. Die modernen Rotations-Maschinen in der zum Firmenverbund gehörenden Prima Druck und Verlag GmbH & Co.KG in Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) werden es dem medienhaus:nord ermöglichen, die Zeitung im leserfreundlicheren, kompakteren und handlicheren Berliner Format zu produzieren, sagte der Geschäftsführer des medienhaus:nord, Andreas Gruczek. Darüber hinaus eröffne die Druckerei vielfältige neue Möglichkeiten für moderne Print-Publikationen. "Die Entscheidung für Wittenburg ist ein Bekenntnis zum Standort Mecklenburg-Vorpommern", hob Gruczek gestern in Schwerin hervor. "Hätten wir dieselben technischen Investitionen an der veralteten Rotation in Schwerin vornehmen wollen, würde dies mindestens 10 bis 12 Millionen Euro erfordern. Die sich hieraus ergebende Belastung für den Verlag wäre unter dem Gesichtspunkt der Bestandssicherung im heutigen Rahmen unvertretbar gewesen." Dagegen werde die Investition in die hochmoderne, nur teilweise ausgelastete Druckerei im nur 35 Kilometer entfernten Wittenburg die wirtschaftliche Belastung der Zeitung "signifikant abmildern und den Bestand der Zeitung im heutigen Umfang absichern", betonte Andreas Gruczek. Die Schließung der Schweriner Druckerei sei für die betroffenen Mitarbeiter wie für die Stadt Schwerin bedauerlich. "Für den Landkreis Ludwigslust-Parchim dürfte die Entscheidung für den Druckstandort Wittenburg jedoch erfreulich sein."

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