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Yachthafenresidenz Hohe Düne : Løkkevik-Prozess: Plädoyers erwartet

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Bau der Yachthafenresidenz

In dem seit Januar 2014 laufenden Prozess gegen den Investor der Yachthafenresidenz Hohe Düne, Per Harald Løkkevik, sollen nun die Plädoyers gehalten werden. Der Norweger ist unter anderem wegen Subventionsbetrugs angeklagt.

Wie die Staatsanwaltschaft gestern berichtete, ist das Plädoyer der Anklage am kommenden Dienstag geplant. Für den 22. Mai sei der Vortrag der Verteidigung terminiert. Wann das Urteil gesprochen werden soll, ist noch nicht bekannt.

Løkkevik soll das 2002 begonnene 100-Euro-Millionen-Bauprojekt künstlich zweigeteilt haben, um mehr Fördermittel zu bekommen. Zudem soll er Fördergelder, die für den Hotel- und Hafenbau bestimmt waren, zum Bau einer benachbarten, nicht förderfähigen Wohnsiedlung verwendet haben.

Im dritten Komplex geht es um einen möglichen Sozialversicherungsbetrug beim Betrieb des Hotels.

Der Prozess hatte erst nach jahrelangen juristischen Querelen begonnen. Inzwischen erscheint eine Verurteilung in den Hauptanklagepunkten als unwahrscheinlich. Das Gericht hatte in vorläufigen Erklärungen durchblicken lassen, dass seiner Ansicht nach geltende Gesetze von Bund und EU eine Verurteilung nicht rechtfertigen. Løkkevik hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

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