Nahrungsgüter : Lebensmittel als Preistreiber

In MV bleibt die Inflation knapp unter 2 Prozent / Tanken 2013 wieder etwas billiger

svz.de von
30. Dezember 2013, 00:33 Uhr

Was Verbraucher bei ihren Weihnachtseinkäufen erneut schmerzlich zu spüren bekamen, belegt auch die Statistik: Für Lebensmittel mussten sie im zu Ende gehenden Jahr tiefer in die Tasche greifen als zuvor. „Nahrungsgüter haben 2013 die Energie als Preistreiber abgelöst“, stellt Dieter Gabka vom Statistischen Amt in Schwerin beim Blick auf die Entwicklung der Lebenshaltungskosten in Mecklenburg-Vorpommern fest.

Zwischen 4 und 7 Prozent lagen die Lebensmittelpreise über den Vergleichswerten der Vorjahresmonate. Vor allem Obst und Gemüse wurden insbesondere im Sommer deutlich teurer. Blumenkohl oder Zwiebeln legten zeitweilig um mehr als 40 Prozent zu, Kartoffeln gar um bis zu 60 Prozent. Auch Speisefette und -öle sowie Milch und Käse zogen kräftig an.

Dennoch geht Gabka davon aus, dass die Inflation 2013 geringer ausfallen wird als 2012, als die Preise im Nordosten gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent gestiegen waren.

Die Kraftstoffpreise gaben 2013 spürbar nach und glichen so die Preiszuwächse bei den Lebensmitteln zum Teil wieder aus. Benzin war meist 5 Prozent billiger als vor einem Jahr, Diesel um bis zu 7 Prozent.

Doch die Freude darüber wurde meist schon beim Blick auf die Stromrechnung erheblich getrübt. Die Stromkosten kletterten weiter und ließen auch die Wohnkosten samt Miete steigen. Doch fiel dieser Zuwachs laut Gabka mit knapp 2 Prozent eher moderat aus.

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