Naturschutz : Land verhängt Angelverbot

<p>Ein Hecht beißt an. Vom 1. November an dürfen Angler höchstens drei pro Tag fangen.</p>

Ein Hecht beißt an. Vom 1. November an dürfen Angler höchstens drei pro Tag fangen.

Das Agrarministerium will die Fischbestände in ausgewählten Gewässern besser schützen.

svz.de von
25. September 2015, 06:00 Uhr

Mit Angelverboten und Fangbegrenzungen will das Agrarministerium in ausgewählten Gewässern die Fischbestände schützen. So habe die Fischereiaufsicht das Angeln im Hafen Stralsund, in der Lanckener Bek, im Mündungsbereich des Ryck und der Uecker sowie im Hafen Wolgast im Winter begrenzt. „Wir wollen damit erreichen, dass sich die Fischbestände gerade im Winter in Gebieten von hoher Anglerattraktivität besser erholen können“, sagte Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Donnerstag.

So gilt für einige Bereiche ab 1. November ein generelles Angelverbot, für andere wird das Angeln zeitlich begrenzt. Auch dürfen pro Tag nicht mehr als drei Hechte oder Zander und sechs Barsche gefangen werden. Angler müssen schonenderes Angelgeschirr verwenden. Im Winter ziehen sich die Fische in diese Flussmündungen oder Häfen zurück. Bachkaus kündigte schärfere Kontrollen an. Die Wirksamkeit der Regelung soll  wissenschaftlich begleitet werden.

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