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Kaufinteresse für insolvente P+S-Werft konkretisiert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 00:32 Uhr

Kurz vor der Entscheidung der Landesregierung zum Verkauf der insolventen P+S-Werft in Stralsund hat die Hamburger Windkraftinvestmentfirma New Global Wind GmbH ihr Interesse konkretisiert. Danach will das Unternehmen 80 Millionen Euro am Standort investieren. Ziel sei es, den Industriestandort zum weltweit führenden Innovationszentrum für Windenergie zu entwickeln, sagte Projektmanager Jörn Kolbe von der MEC Mobility Energy Consult GmbH. Die in Stralsund ansässige Consulting-Firma ist von NGW mit dem Projekt- und Ansiedlungsmanagement in der Hansestadt beauftragt. Zum Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben.

Das Unternehmen NGW will eigenen Angaben zufolge in dem künftigen Innovationszentrum für Windenergie im vierten Quartal 2014 mit dem Bau von rund 300 Onshore-Windkraftanlagen der 2,3 bis 2,5 Megawatt-Klasse beginnen. Diese seien bereits in Energieprojekten bis Ende 2017 gebunden und umfassten ein Auftragsvolumen von rund 750 Millionen Euro. Insgesamt könnten nach Angaben des Unternehmens bis 2017 rund 1000 Arbeitsplätze in dem Unternehmen und in Zulieferbetrieben entstehen und gesichert werden.

Morgen – und damit anderthalb Jahre nach der P+S-Pleite – wollen Landesregierung und Koalitionsausschuss über die Zukunft des Standortes entscheiden. Mit den Nordic-Werften und New Global Wind hat die Insolvenzverwaltung dem Hauptgläubiger zwei Angebote für den traditionsreichen Schiffbaustandort vorgelegt.

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