Ja zum Urlaub, ja zur Wurst: Aussteller aus MV ziehen Halbzeitbilanz bei Grüner Woche

78. Internationale Grüne Woche in Berlin. Hier testen Marvin (l.) und Papa Ivo Schimmer aus Wusterwitz die Mecklenburger Draisinenbahn auf der Messe. Foto: Michael-Günther Bölsche
78. Internationale Grüne Woche in Berlin. Hier testen Marvin (l.) und Papa Ivo Schimmer aus Wusterwitz die Mecklenburger Draisinenbahn auf der Messe. Foto: Michael-Günther Bölsche

svz.de von
23. Januar 2013, 09:54 Uhr

Berlin | Eine zufriedene Zwischenbilanz zogen gestern die Aussteller in der gut besuchten Halle Mecklenburg-Vorpommerns auf der Internationalen Grünen Woche. Besonders die Tourismus-Organisationen haben sich offensichtlich als gute Botschafter erwiesen. So kann Christine Brandt für den Landkreis Nordwestmecklenburg feststellen, dass viele Besucher aus Brandenburg und Berlin großes Interesse an der Region längs der Ostseeküste zeigten. Häufig würden Aufenthalte in Kombination mit Veranstaltungen, wie der Messe Lebensart oder Familienurlaube nachgefragt.

Steigende Nachfrage nach den Hofläden in MV macht Bianca Kästner vom Tourismus-Verband aus, der sich mit dem Verband Landurlaub präsentiert. Besonders aus Sachsen-Anhalt hätten sich viele Interessenten an Urlaub im Norden gemeldet.

Bereits zum 13. Mal präsentiert sich das Hotel Gravelotte (Kummerower See). Junior-Chefin Karina Meitzner hat schon Buchungen auf der Messe entgegengenommen. Seit vielen Jahren kommen immer wieder Gäste nach Gravelotte, die das Hotel auf der Grünen Woche kennen gelernt haben.

Auf besondere Verkaufshilfe konnten die Mitarbeiter von Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten setzen. Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) steigerte den Verkauf erheblich, als er kurzerhand hinter die Verkaufstheke kam und die vier Mitarbeiter engagiert unterstützte.

Viele Gäste aus Wismar kann die Mannschaft der Seeperle (Wismar) in Berlin begrüßen. "Die lassen es sich nicht nehmen, bei uns vorbeizuschauen", sagt Inge Sykora, die bereits zum 14. Mal mit der Seeperle auf der IGW vertreten ist. Alle fünf Mitarbeiter sind aus Wismar mitgekommen, um hier den großen Ansturm zu bewältigen. Ebenfalls aus Wismar, zieht die Hanse-Sektkellerei mit ihren Produkten die Messebesucher an. Geschäftsführer Jürgen Krug vermeldet erfreut das Zustandekommen von Geschäftskontakten. Dazu gehört auch die Herstellung von Eigenmarken für die Gastronomie in anderen Bundesländern.

Bereits zur Halbzeit der Messe kann Landpute-Geschäftsführer Frank Kremer auf ein besseres Ergebnis verweisen als im Vorjahr. "Die Menschen suchen nach Qualität, auch wenn die teurer ist als andere Produkte". Till Backhaus stellte vielversprechende Kontakte mit Abnehmern aus Russland her. Außerdem hat eine große deutsche Lebensmittelkette Interesse an den Produkten aus Severin gezeigt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen