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Investoren-Interesse an IHK-Bildungszentrum

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 04.Jun.2014 | 18:36 Uhr

Hoffnung für das in die Pleite gerutschte IHK-Bildungszentrum in Schwerin: Es gebe Gespräche mit einem bisher nicht am Standort vertretenen Interessenten, der Teile des Bildungszentrums fortführen wolle, teilte Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus gestern mit. Die Verhandlungen würden kommende Woche fortgesetzt. Zunächst werde das IHK Bildungszentrum bis Ende September 2014 „in vollem Umfang“ fortgeführt. Bis dahin solle eine „kurzfristige Lösung“ für „einzelne Aus- und Fortbildungsfelder“ gefunden werden. Damit wolle man Jobs erhalten und den Kursteilnehmern Kontinuität bieten.

Nach monatelangen Verhandlungen hatte sich die IHK Schwerin Ende Mai überraschend aus dem Bildungsgeschäft zurückgezogen und jede Verantwortung für die Pleite des Tochterunternehmens abgelehnt. Das hatte zu einer deutlichen Verärgerung bei der Insolvenzverwaltung geführt. Die IHK hatte erklärt, die Ausbildung solle von der Handwerkskammer Schwerin und dem Schweriner Ausbildungszentrum übernommen werden. Daraus scheint vorerst nichts zu werden: Offenbar ist ein Kampf um die Teilnehmerdaten entbrannt. Dem setzte Denkhaus gestern klare Grenzen: „Eine Ausplünderung des Unternehmens wird der Insolvenzverwalter nicht zulassen. Versuche von lokalen Wettbewerbern, durch Ansprache von Mitarbeitern des IHK Bildungszentrums die Kundendaten des IHK Bildungszentrums zu erhalten, werden nicht hingenommen.“

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