Arbeitsmarkt : Immer weniger Ein-Euro-Jobs

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13. Dezember 2013, 00:35 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern sind im 3. Quartal 0,1 Prozent weniger Menschen einer Arbeit nachgegangen als im gleichen Zeitraum 2012. Ein Hauptgrund für den Rückgang der Erwerbstätigenzahl sei der Abbau von Ein-Euro-Jobs und anderen kurzfristigen Beschäftigungen gewesen, teilte das Statistische Landesamt gestern in Schwerin mit. So hatten im November 5400 Hartz-IV-Empfänger im Nordosten einen Ein-Euro-Job, ein Jahr zuvor waren es noch rund 8800.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten indes sei im 3. Quartal gestiegen, hieß es. Bundesweit stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 0,6 Prozent, vor allem in den alten Bundesländern. Den Angaben zufolge haben aktuell 735 700 Erwerbstätige einen Arbeitsplatz in MV. Davon arbeiten 19,7 Prozent im Produzierenden Gewerbe, 77,1 Prozent in Dienstleistungsberufen und 3,2 Prozent in Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei.

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