Wirtschaft : Firmen aus MV auf Messe in China

<p>Till Backhaus</p>

Till Backhaus

Minister Backhaus vereinbart Wissensaustausch mit chinesischer Agrarforschung

svz.de von
07. November 2015, 08:00 Uhr

Chinesische Agrarwissenschaftler und Forscher wollen die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen in MV ausbauen. Das habe Agrarminister Till Backhaus (SPD) auf seiner Chinareise vereinbart, teilte sein Ministerium gestern mit. China verstärke die Ressourcen in Wissenschaft und Forschung auch in der Landwirtschaft enorm. „Hier können wir andere Perspektiven und Herangehensweisen an die Agrarforschung erfahren und gleichzeitig unsere Sichtweisen darstellen. Dies kann die Grundlage für einen fruchtbaren Wissensaustausch darstellen“, sagte Backhaus in der Stadt Yangling. Die dortige Universität mit knapp 30 000 Studenten betreibe angewandte Forschungen in der Tier- und Pflanzenzüchtung, im Pflanzenschutz, der Agrarbiologie, Technologie, Landwirtschaft und Bewässerungstechnik. Leitbild der Uni sei die enge Verzahnung von Produktion, Lehre und Forschung. Sie habe einen jährlichen Etat von rund 300 Millionen Euro für die Agrar- und Forstwissenschaften.  An der größten Agrarmesse Chinas in Yangling beteiligen sich auch zehn Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Messe China Yangling Agricultural Hi-tech Fair (CAF) ist   im Beisein von Agrarminister Till Backhaus (SPD) eröffnet worden. Er ist mit einer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation in den Fernen Osten gereist.

MV ist  auf der Messe mit einem Firmengemeinschaftsstand vertreten. Unter den Ausstellern sind die Mecklenburger Landpute,  Sanddorn Storchennest, Prolupin und die Ostseemühle sowie die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie, die Universität Rostock und die Hochschule Neubrandenburg.

Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf dem Thema Agrarwissenschaft. Die Unternehmen könnten auf der Messe ihre Möglichkeiten auf dem chinesischen Markt abschätzen. „Damit haben wir sozusagen einen Fuß auf den chinesischen Markt gesetzt“, sagte der Minister.

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