Landwirtschaft : Belastete Erdbeeren

Experten weisen in Proben bis zu sechs verschiedene Pflanzenschutzmittel nach.

Experten weisen in Proben bis zu sechs verschiedene Pflanzenschutzmittel nach.

Nur ein Viertel der Früchte im Land sind frei von Schutzmitteln

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19. August 2015, 12:00 Uhr

Nur 4 von 17 Erdbeerproben haben bei einer jährlichen Kontrolle des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln aufgewiesen. Das entspricht gerade einmal knapp 23 Prozent. Bei keiner der Proben sei jedoch eine Höchstgehaltsüberschreitung an Schutzmitteln nachgewiesen worden, wie Professor Frerk Feldhusen, Direktor des LALLF, berichtete.

12 der 17 Stichproben stammten demnach aus MV. „Drei Proben aus dem Land wiesen keine Rückstände auf, während in den restlichen neun bis zu sechs verschiedene Pflanzenschutzmittel je Probe enthalten waren“, sagte Antje Krüger vom Landesamt. Damit sei nur ein Viertel rückständefrei gewesen. Die anderen Kontrollproben stammten aus der Niederlande und Spanien.

Grundsätzlich würden in Beerenobst seit Jahren häufig chemische Rückstände nachgewiesen. Um die Qualität bis zum Verzehr zu sichern, werden insbesondere Mittel gegen Pilzbefall eingesetzt, erklärte Krüger. Der Anteil an Höchstmengenüberschreitungen sei in den letzten acht Jahren kontinuierlich zurückgegangen. In MV hätte es zu keiner Zeit Überschreitungen gegeben.

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