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Metalldiebstahl : Begehrte Kupferkabel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zahl der Metalldiebstähle in Mecklenburg-Vorpommern fast halbiert – neue Fälle

Bessere Baustellensicherungen durch Unternehmen und gezielte Polizeikontrollen konnten den Metalldiebstahl in Mecklenburg-Vorpommern offenbar eindämmen. Wie aus jüngsten Daten des Landeskriminalamtes hervorgeht, wurden im Jahr 2014 insgesamt 465 solcher Diebstahlsfälle registriert.

Damit halbierte sich die Zahl der Delikte, denn 2013 mussten die Behörden noch 870 Anzeigen nachgehen. Die Schadenssumme sank binnen Jahresfrist von 2,9 Millionen auf 1,6 Millionen Euro. Die Behörde vermutet, dass auch zwischenzeitlich gesunkene Rohstoffpreise den Trend beförderten.

Dennoch setzte sich die Diebstahlsserie auch zu Beginn des neuen Jahres fort. In Schwerin erbeuteten bislang unbekannte Täter 200 Meter freiliegendes Kupferkabel. Den Schaden bezifferte die Polizei mit 6000 Euro. Neben Baustellen und Kirchen suchen Metalldiebe immer wieder auch Bahnhöfe heim. Mitte Januar stellte die Polizei in Bützow zwei junge Männer, als sie Schienenbolzen und Halteklammern auf ihren an den Gleisen geparkten Transporter luden. Den Polizisten wollten sie weismachen, dass sie im Auftrag der Bahn handeln, doch flog der Schwindel auf. Einen Schaden von 800 Euro verursachten Diebe, die Anfang Februar von einem Schrottplatz in Wolgast Messing- und Kupferschrott stahlen.

Nach Angaben des Landeskriminalamtes sind sowohl Einzeltäter als auch organisierte Banden im Land unterwegs. Die aufgeklärten Fälle mit geringen bis mittleren Schadenshöhen seien überwiegend von einem oder zwei Tätern begangen worden.

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