Mecklenburg-Vorpommern : 30. Tage der Raumfahrt

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Mecklenburg-Vorpommern ist Standort einstiger und jetziger Hochtechnologien

MV ist nicht nur Touristenland, sondern auch Standort einstiger und jetziger Hochtechnologien. Neubrandenburg, Peenemünde, Neustrelitz – hier wurden Luft- und Raumfahrtgeschichte geschrieben. Es ist also kein Zufall, dass die mittlerweile 30. Raumfahrttage in diesem Jahr eben an diesen drei Standorten stattfinden. Die von der ESA unterstützte Aktion wurde schon zu DDR-Zeiten ins Leben gerufen und gilt heute als bedeutendste deutsche Raumfahrtveranstaltung.

Die Raumfahrttage starteten gestern mit dem Jugendtag in der Außenstelle des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz. Der Standort ist einer der größten Empfangs- und Verarbeitungsstationen für Satellitendaten. Die Daten aus Neustrelitz konnten schon während des Hochwassers 2013 in Deutschland verwendet werden. Das Technische Hilfswerk und Krisenstäbe zogen die Daten zu Rate.

gehen die Raumfahrttage mit einer Exkursion nach Peenemünde, dem Geburtsort der Raumfahrt, weiter. Die dort entwickelte Rakete A4 gilt als Vorläufer aller militärischen und zivilen Trägerraketen. In Peenemünde betrieb Wernher von Braun in der NS-Zeit Raketenforschung.

Im abgeschirmten Norden der Insel arbeiteten die Nazis mit Zwangsarbeitern an der Entwicklung der V2-Raketenwaffe, die später tausenden Menschen den Tod brachte. An diese Zeit erinnert ein Historisch-Technisches Museum.

können sich Raumfahrtbegeisterte auf Vorführungen und Diskussionen zur Raumfahrtproblematik freuen. Höhepunkt ist der morgige Besuch von Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im All.














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