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Mecklenburg-Vorpommern

22. November 2017 | 12:23 Uhr

Winterchaos auf den Straßen

vom

svz.de von
erstellt am 20.Feb.2013 | 08:43 Uhr

Neubrandenburg/Parchim | Neuschnee und überfrorene Nässe haben gestern mehrere Auto- und Lkw-Fahrer ins Rutschen gebracht und zu leichten Verkehrsbehinderungen geführt. Landesweit meldete die Polizei bis zum Morgen mehr als 40 Unfälle.

Besonders im Kreis Vorpommern-Greifswald machten glatte Fahrbahnen den Autofahrern zu schaffen, hieß es aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg. So stieß bei Weitenhagen ein Transporter frontal mit einem Auto zusammen. Dabei wurde ein Mensch schwer- und ein zweiter Insasse leicht verletzt. Größerer Sachschaden entstand, als am Morgen bei Sponholz nahe Neubrandenburg ein Lastwagen auf einer vielbefahrenen Kreuzung in einen Graben rutschte und geborgen werden musste. Die Kreuzung der Bundesstraßen 104 und 197, die auch zur Autobahn 20 führt, musste zeitweise gesperrt werden.

Auch im Westen des Landes kam es am frühen Morgen durch aufkommenden Schneefall zu mehreren Unfällen. Dabei rutschte ein Auto auf der Autobahn 20 bei Wismar in einen Streifenwagen der Polizei. Betroffen war die Fahrtrichtung Rostock. Bei Schmollensee auf der Insel Usedom fuhr ein Autofahrer gegen eine Ampelanlage.

Zwischen den Anschlussstellen Parchim und Neustadt-Glewe auf der A24 ist ein Lkw-Fahrer auf ein Räumfahrzeug des Winterdienstes aufgefahren und dabei schwer verletzt worden. Der Mann sei im völlig deformierten Führerhaus eingeklemmt worden, teilte die Polizei mit. Feuerwehrleute befreiten ihn. Er wurde ins Klinikum nach Schwerin geflogen. Warum der Lastwagen auf das Räumfahrzeug auffuhr, sei noch unklar. Das Winterdienstfahrzeug sei in Richtung Hamburg auf der rechten Spur relativ langsam unterwegs gewesen. Der Fahrer erlitt einen Schock und kam ebenfalls ins Krankenhaus. Die Autobahn war an der Unfallstelle zeitweilig gesperrt.

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