Schnee-Chaos in MV : Winter meldet sich zurück

Mit dem Schneefall wurden auch die Straßen glatt.
Mit dem Schneefall wurden auch die Straßen glatt.

Winterliche Straßenverhältnisse haben am Dienstagmorgen viele Autofahrer kalt erwischt. Schnee und Matsch machten die Straßen teilweise gefährlich glatt. Später kam Sturm auf. Die meisten Unfälle verliefen allerdings glimpflich. Es blieb meist bei Blechschäden.

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31. März 2015, 19:30 Uhr

Schnee und Schneeregen haben vorübergehend den Winter auf die Straßen zurückgebracht. Nach Angaben der Polizei ereigneten sich am Dienstag vor allem im Westen Mecklenburg- Vorpommerns mehrere Unfälle. So prallte am Ortseingang von Rerik (Landkreis Rostock) ein Autofahrer gegen einen Baum und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Straße war wegen der Bergungsarbeiten zeitweilig gesperrt.

Auf der Autobahn 20 nahe der Anschlussstelle Kröpelin in Richtung Rostock rutschte ein Wagen in die Mittelschutzplanke, es entstand Blechschaden. Bei Sachschäden blieb es laut Polizei auch bei weiteren vier Auto-Unfällen auf glatten Straßen im Bereich Bad Doberan. Auf der A14 rutschte zwischen den Anschlussstellen Schwerin-Ost und Dreieck Schwerin ein unbeladener Sattelzug von der Fahrbahn und blieb im Graben stehen. Wegen der Bergungsarbeiten war eine Sperrung beider Fahrbahnen in Richtung Süden nötig.

Auf der A24 nahe Wittenburg geriet laut Polizei ein Auto plötzlich außer Kontrolle und prallte erst gegen die Mittelschutz- und dann gegen die Außenschutzplanke. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Ebenfalls bei Wittenburg musste ein Autofahrer wegen eines ausscherenden Wagens plötzlich bremsen, verlor die Gewalt über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Schutzplanke. Verletzt wurde niemand.

In Daskow bei Ribnitz-Damgarten wurde das Auto einer Frau offenbar von einer Böe erfasst und von der Straße gedrückt. Die 58-Jährige blieb unverletzt, am Auto enstand 10 000 Euro Schaden. Für den Abend erwartete der Wetterdienst Meteomedia auf Hiddensee Böen bis Stärke zwölf in Mecklenburg-Vorpommern.

Bereits am Montag ereignete sich eine Unfallserie nach einem heftigen Hagelschauer auf der Autobahn 19. Die Bilanz: Rund 100 000 Euro Schaden, zwei Verletzte und eine stundenlange Sperrung. Wie ein Polizeisprecher in Linstow (Landkreis Rostock) erklärte, fuhren zwischen den Abfahrten Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) und Linstow elf Autos ineinander beziehungsweise prallten gegen Leitplanken oder überschlugen sich. Die Autobahn in Richtung Rostock war daraufhin mehrere Stunden gesperrt. Nach Angaben der Polizei waren viele Autofahrer auf glatter Fahrbahn zu schnell gefahren, einige auch mit Sommerreifen. In Richtung Berlin verunglückten vier Autos, wobei ein Mann verletzt wurde.

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