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Newrizon : Windkraft: Gewinne bleiben in Gemeinden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das norddeutsche Unternehmen Newrizon will das Thema Windkraft auf dem Lande neu organisieren.

Das norddeutsche Unternehmen Newrizon will das Thema Windkraft auf dem Lande neu organisieren und die Gewinne aus der Stromvermarktung hauptsächlich den Gemeinden zukommen lassen. 90 Prozent der Gewinne sollen in den Lebensraum der Bürger fließen, in denen die Anlagen den Strom erzeugen, sagte der Geschäftsführer des jungen Unternehmens, Klaus-Michael Rothe, gestern in Schwerin. Zehn Prozent sollen im Unternehmen bleiben. Damit auszukommen, sei nur eine Frage der Kalkulation.

Newrizon gehören sechs Gesellschafter an – jeweils zwei Unternehmer aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie aus Bremen und Niedersachsen. Sie vereine die Sorge um den ländlichen Raum, wo den Kommunen trotz des Rohstoffs Wind das Geld selbst für Pflichtaufgaben fehle. Das Konzept sei in Deutschland einmalig. Wie Gesellschafter Cartano Poburski erläuterte, sollen 50 Prozent der Stromgewinne an die Gemeinden gehen, in denen die Windräder stehen, 40 Prozent an die erweiterte Region. Das Geld werde aber nicht direkt an die Kommunen gezahlt, sondern an Stiftungen oder Fördervereine. Damit werde umgangen, dass die Kommunalaufsicht verfügen könne, mit dem Geld zum Beispiel Schulden abzubauen.

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