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Malchow/Plau: Rentnerin aus Thüringen gestorben : Wieder tödlicher Badeunfall

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Ein weiterer Todesfall überschattet in Mecklenburg-Vorpommern die Badesaison. Eine Rentnerin aus Thüringen, die am Sonntagabend bei brütender Hitze in Malchow beim Baden das Bewusstsein verloren hatte, ist gestorben.

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erstellt am 29.Jul.2013 | 04:20 Uhr

Malchow/Rostock | Ein weiterer Todesfall überschattet in Mecklenburg-Vorpommern die Badesaison. Eine Rentnerin aus Thüringen, die am Sonntagabend bei brütender Hitze in Malchow beim Baden das Bewusstsein verloren hatte, ist gestorben. Das hat die Polizei in Neubrandenburg gestern bestätigt. Die 77-Jährige aus Erfurt war zunächst noch wiederbelebt worden, starb aber später in einem Krankenhaus in Plau.

Die Urlauberin war mit einem Kind am Strandbad in Malchow. Das Mädchen verließ das Wasser, Badegäste sahen die Frau wenig später plötzlich leblos im flachen Badewasser treiben. Zwei Ersthelfer, die im Urlaub waren, konnten die Frau mit Hilfe des eintreffenden Notarztes wiederbeleben. Ihr Zustand blieb aber kritisch. Die genaue Todesursache ist laut Polizei unklar, es werden aber gesundheitliche Probleme vermutet.

Damit sind im Juli dieses Jahres 13 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bei Bade- und Bootsunfällen ums Leben gekommen, darunter drei Kinder. Ein Teil der Unfälle geht auf Herz-Kreislauf-Probleme zurück. 2012 kamen nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern 30 Menschen beim Baden ums Leben.

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