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Politik gegen Öl-Suche in der Ostsee : Widerstand gegen Erdöl-Erkundung wächst

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Gegen die Pläne zur Erdölerkundung vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns regt sich politischer Widerstand. Nach den Umweltverbänden haben sich jetzt Grüne und Linke gegen eine Suche nach Erdöl in ausgesprochen.

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erstellt am 29.Mär.2012 | 11:11 Uhr

Stralsund/Schwerin | Gegen die Pläne zur Erdölerkundung in der Ostsee vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns regt sich politischer Widerstand. Nach den Umweltverbänden haben sich jetzt Grüne und Linke gegen eine Suche nach Erdöl durch die Firma Central European Petroleum (CEP) in der Ostsee ausgesprochen. Das Bergamt Stralsund hatte dem Unternehmen Ende 2011 eine erste Aufsucherlaubnis für ein 4600 Quadratkilometer großes Areal an der Oderbank östlich von Rügen erteilt.

Energieminister Volker Schlotmann (SPD) stellte gestern klar, dass der Firma CEP zur Erkundung keine Bohrungen oder seismischen Untersuchungen gestattet worden seien. Die Firma wolle zunächst seismische Daten auswerten, die bereits zu DDR-Zeiten erhoben wurden. Eine erneute seismische Erkundung soll laut Schlotmann verhindert werden.

Laut Grünen-Fraktionschef Jürgen Suhr muss die Suche nach Erdöl und Erdgas klar Tabuzonen anerkennen. Dazu gehörten Naturschutzgebiete, geplante Meeresschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate. Die Linksfraktion forderte die Landesregierung auf, sich klar gegen eine Erdöl- und Gassuche in Naturschutzgebieten zu positionieren.

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