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Mecklenburg-Vorpommern

24. November 2017 | 14:06 Uhr

DLRG-Cup in Warnemünde : Wettstreit am Meer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rund 280 Rettungsschwimmer beim 19. Internationale DLRG-Cup in Warnemünde

svz.de von
erstellt am 14.Jul.2017 | 20:45 Uhr

Bei strahlendem Sonnenschein ist am Strand von Warnemünde gestern der 19. Internationale DLRG-Cup offiziell eröffnet worden. Bis heute sind rund 280 Wettkämpfer am Start.

Neben Nationalmannschaften aus Deutschland, Belgien, Tschechien, Schweden und der Schweiz nehmen auch 44 DLRG-Teams aus ganz Deutschland teil. Der Cup gilt als Europas größter Einladungswettkampf im sogenannten Freigewässer-Rettungssport. Wie in den Vorjahren will das Nationalteam der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wieder nach dem Titel greifen.

Mit dem „Beach Sprint“ hatten die Wettkämpfe bereits am Donnerstag angefangen. Dabei gilt es, 90 Meter durch den tiefen Sand zu rennen.

Beim Board Race starten die Teilnehmer mit Rettungsbrettern von der Wasserkante und absolvieren einen 600 Meter langen Kurs. Königsdisziplin ist der Rettungsdreikampf „Oceanwoman“ beziehungsweise „Oceanman“ mit dem Brandungsschwimmen, dem Rettungsbrett- und dem Rettungsski-Rennen. Der Cup sei eine gute Gelegenheit, auf die Arbeit der DLRG aufmerksam zu machen. Als problematisch betrachtet die DLRG die nachlassende Fähigkeit der Menschen zum Schwimmen. Einer aktuellen Umfrage zufolge sind 60 Prozent der Zehnjährigen keine sicheren Schwimmer.

Der Verband richtete erneut die Forderung an die Schulen und die zuständigen Ministerien, sich verstärkt um den Schwimmunterricht zu kümmern. Dazu gehöre auch der Erhalt und die Pflege der Schwimmbäder.

Der Verband erfreut sich großer Beliebtheit, im Gegensatz zu vielen anderen ist die Zahl der Mitglieder gewachsen. Ende vergangenen Jahres wurden 535 000 Mitglieder gezählt. 62 Prozent der Mitglieder seien unter 26 Jahre. Dies führe dazu, dass in der Hauptsaison, wenn auch Ferien sind, ausreichend Rettungsschwimmer zur Verfügung stehen. „Wie in jedem Jahr haben wir Probleme in der Vor- und Nachsaison“, so der Sprecher der Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Martin Holzhause.

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