P+S-Werften : Werftenausschuss beendet seine Arbeit

Foto:

Land verlor mit der P+S-Pleite als größter Gläubiger 270 Millionen Euro

svz.de von
09. Juni 2016, 20:00 Uhr

Nach viereinhalb Jahren, 82 Sitzungen und 70 Zeugenvernehmungen hat der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Pleite der P+S-Werften in seiner letzten regulären Sitzung am Mittwochabend einen „Sachstandsbericht“ verabschiedet. Das 473 Seiten umfassende Papier ist offiziell kein Abschlussbericht, dennoch enthält es Schlussfolgerungen aus der Millionen-Pleite 2012 und auch Empfehlungen für den Umgang mit Schiffbau-Förderungen in der Zukunft.

Die Obfrau der SPD, Stefanie Drese, fasste die Sicht des Regierungslagers mit den Worten zusammen: „Missmanagement und Intransparenz der Werftengeschäftsführung waren Hauptursache für die Insolvenz.“

Negativer Höhepunkt seien die Verträge zu den Scandlines-Aufträgen gewesen, die von der Geschäftsführung nach ungenügender Prüfung zu Lasten der Werft geschlossen worden seien.

Das Land verlor mit der P+S-Pleite als größter Gläubiger 270 Millionen Euro.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen