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Weihnachtsmärkte in MV : Weniger Glühwein, mehr Bier

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Händler zufrieden mit Weihnachtsmärkten

Nach rund vier Wochen Weihnachtsmarkttreiben in den größeren Städten des Landes haben sich die Veranstalter zum Abschluss zufrieden gezeigt. Zwar blieb der romantische Flockenwirbel aus - doch dafür mussten Besucher, Händler und Schausteller weniger frieren. Schlittschuhläufer kamen auf Kunsteisbahnen wie am Schweriner Pfaffenteich oder dem Neubrandenburger Marktplatz dennoch auf ihre Kosten.

Das warme Wetter war kein Problem, sondern eher von Vorteil, berichteten die Organisatoren. Die Leute tranken zwar weniger Glühwein, dafür eher Bier und sogar Longdrinks, sagte Inga Knospe, Geschäftsführerin vom Großmarkt Rostock, zum Abschluss des dortigen Weihnachtstrubels. Wie erwartet kamen auch viele Gäste aus Skandinavien, die ihre Reise zudem schon lange geplant hatten. Die Sicherheit sei kein Problem gewesen,sagte Knospe. Nach den Anschlägen von Paris seien die Besucher sehr wachsam gewesen. Es habe weniger Einsätze von Polizei und Sanitätern gegeben als in anderen Jahren.

Der Rostocker Markt mit seiner rund drei Kilometer langen, festlich beleuchteten Amüsiermeile mit Fahrgeschäften, Verkaufshütten, Glühweinständen und Bühnenprogrammen gilt als der größte Weihnachtsmarkt im Norden.

Der Schweriner Weihnachtsmarkt ist zwar kleiner, hat dafür aber eine Woche länger geöffnet als alle anderen – bis zum 30. Dezember. Marktchefin Dana Wendt ist froh über das Wetter – vor allem, dass es überwiegend trocken war. Das Schlimmste seien Regen und Glatteis. „Die Menschen haben Lust, über den Weihnachtsmarkt zu gehen“, sagte sie. Neben den Anbietern von Speisen und Getränken seien auch die Markthändler zufrieden. „Nur die Mützenverkäufer haben es in diesem Jahr etwas schwer“, sagte sie.

In Wismar und Neubrandenburg schlossen die Märkte am Montag. Wie Alexander Bahr vom Veranstaltungszentrum Neubrandenburg sagte, habe sich die längere Öffnungszeit bis 20 Uhr bezahlt gemacht. Vor allem an den Wochenenden und an den Abenden sei es richtig voll gewesen.

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